Baukultur im TV

baukultur.tv: TV-Programm-Guide in Sachen Baukultur


  

Bauletter vom 1.12.2013
Wenn Baukultur im deutschsprachigen Fernsehen die Hauptrolle spielt, will ab sofort das Online-TV-Programm der Bundesstiftung Baukultur darauf hinweisen: baukultur.tv bietet dazu eine kompakte Übersicht über relevante Sendun­gen der nächsten Wochen sowie zu ausgewählten Inhalten aus den Mediatheken der Sendeanstalten rund um Fragen zu Architektur, Wohnen, Planung und Städtebau.

„Mit unserem TV-Programm zeigen wir, dass Baukultur ein Thema für alle ist und längst in der Fernsehlandschaft ange­kommen ist“, so Stiftungsvorstand Reiner Nagel. „Damit bieten wir der breiten Öffent­lichkeit einen ebenso schnellen wie übersichtlichen Einstieg in ein komplexes Thema“, so Nagel weiter.

Die Debatte steht ganz oben auf der Agenda: In der Tagespresse werden städtebau­liche Fragen heiß diskutiert, die ARD-Tatorte spielen mit der IBA Hamburg oder greifen Wohnungskonflikte im Kiez auf, und Fernsehformate wie die Reihe „Traumhäuser“ des Bayerischen Rundfunks avancieren zu Dauerbrennern.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

0 Kommentare

Aussergewöhnliche Schiebetüren

Großzügige Holz/Glas-Schiebetüren

Bauletter vom 27.11.2013
Rubner hat eine neue Generation von Holz/Glas-Schiebe­türen vorgestellt, die sich für besondere Spannweiten bzw. Raumhöhen eignet. Möglich sind große Abmessungen in Höhe und Brei­te sowie Helligkeit und Tageslicht, die diese Schiebetürlösung in den Raum lässt.

 


 

Die Türen werden auf Maß gefertigt und sind flexibel einsetzbar: neben ihrer Funktion als flexibler Raumtrenner gewinnt man mit einer platzsparenden Glasschiebe­tür lichte, helle Räume. Die beweglichen und fixen Elemente sind beliebig kombinierbar. Auch die Einteilung der Glasfelder sei variabel und die Tür grundsätzlich in allen Holz­arten lieferbar. Darüber hinaus verspricht extrastarkes Verbund-Sicherheitsglas ein hohes Maß an Sicherheit.

0 Kommentare

Schiebetüren als Einbauelement

 

Bauletter vom 27.11.2013
Eclisse hat mit dem Modell Syntesis ein Einbauelement für Schiebetüren im Programm, das den flächenbündigen Einbau von Schiebetüren - bzw. entsprechen­den Zargen und Wandtaschen - ohne die aufwendige Montage von Gipskarton-Form­teilen ermöglicht.

 

 

 

 

Syntesis ist werkseitig mit einer stranggepressten Putzkante aus Aluminium ausgestattet. Nach dem Verputzen wird das Einbauelement bis zum Türblatt Teil der Wand. Auf Wunsch können diese Elemente auch in einer raumhohen und sturz­freien Ausführungen geliefert werden.

 

Als Syntesis Luce verfügt das Einbauelement zudem über ei­nen integrierten Kabelkanal und bietet damit die Möglichkeit, Strom führende Elemente wie Schalter, Leuchten oder Haus­technik unmittelbar neben der Türöffnung auf der Wandta­sche - also im Bereich, den die Tür benötigt, um in die Wand zu gleiten - anzubringen.

 

Alle Einbauelemente können mit Türblättern aus Holz oder Glas aller namhaften Hersteller kombiniert werden.

 

 


 

 

Alle Einbauelemente von Eclisse verfügen über eine patentierte, herausnehmbare Laufschiene, die eine klare Gewerketrennung zwischen Trockenbauer oder Maurer und Schreiner - wo dies gewünscht ist - ermöglicht. Komfortzubehör wie Einzugsdämpfer oder elektrische und elektromagnetische Antriebe runden das umfangreiche Programm ab.

0 Kommentare

Zimmertüren mit Farbkonzept

Farbkonzept für Westag & Getalit-Wohnraumtüren

Bauletter vom 26.11.2013
Die Westag & Getalit AG will mit ihren „Farbwelten“ für Wohnraumtüren eine neue Flexibilität bei der Kombination von kunststoffbeschichteten „PortaLit“- und den lackierten „WestaLack“-Türen bieten. Dazu werden fünf aktuelle Trendfarben an­geboten, die in beiden Oberflächen verfügbar sind.

 


 

Mit den „Farbwelten“ bietet sich Planern und Bauherren die Möglichkeit, zwei unter­schiedliche Oberflächenqualitäten in einer Wohnung zu kombinieren: Besteht beispiels­weise in einem Einfamilienhaus der Wunsch, lackierte Türen aus dem WestaLack-Sor­timent einzusetzen, können parallel - für stärker beanspruchte Bereiche wie die Kin­derzimmer - strapazierfähigere kunststoffbeschichtete Türen aus dem Portalit-Sorti­ment im Dekor- bzw. Farbverbund eingesetzt werden. Damit wird das Sortiment viel flexibler, da sich die Trenddekore und -farben zudem auch über die unterschiedlichen Türserien hinweg kombinieren lassen.


  

Die fünf verfügbaren Farb- und Dekorstellungen entsprechen dem Trend zu gedeckten Tönen und passen gut in heutige Wohnkonzepte. Dem ohnehin sehr erfolgreichen Farbton weiß wurden die vier Trendfarben ...

  • „arctic weiß“,
  • „macchiato“,
  • „kitt“ und
  • „achat“

... zur Seite gestellt, die harmonisch und unaufdringlich wir­ken. Die Farbtöne sind so­wohl als glatte Innentürelemente, Designtüren der Serien „View“, „Vario“, „Style“, „Skyline“, „Lineo“, bis hin zu Landhaustüren der „Provence“-Serie und Schiebetüren „Visible“ verfügbar. Damit ermöglicht das Sor­timent eine neue Kombinationsvielfalt, die derzeit im Tü­ren­bereich einmalig sein soll.

0 Kommentare

BAD GESTALTEN ___________      Weisse Armaturen

Kludi Balance fast ganz in Weiß

Bauletter vom 11.11.2013
Die Farbe Weiß wird im westlichen Kulturkreis in der Regel mit Begriffen wie Reinheit und Frische assoziiert. Das will sich die neue Badarmaturenserie Kludi Balance White, die weiße Oberflächen mit dezent inszenierten Chromelemente kombiniert, zunutze machen.

Die White-Edition basiert auf der Kludi Balance-Serie in klas­sischem Chrom. Immerhin wurde der Waschtisch-Einhandmi­scher aus dieser Reihe mit dem iF product design award 2012 ausgezeichnet - siehe auch Baulinks-Beitrrag „Kludi Balance: zeitlose Armaturen für gehobene Ansprüche“ vom 26.8.2011.

0 Kommentare

Schlossdielen bis 5 m !!

Castello-Langdielen jetzt in sieben Holzarten in Längen bis zu fünf Metern

Bauletter vom 8.11.2013
Der Schlossboden „Castello“ ist der Star im Sortiment des oberbayeri­schen Herstellers Hain, der aufgrund seiner exklusiven Optik besonders stark im Ob­jektbereich nachgefragt werde. Diesen bisher nur in Eiche und Esche erhältlichen Bo­den gibt es ab sofort auch in den Holzarten Nussbaum, Lärche, Douglasie, Kirsche, Ahorn, Ulme und Kiefer.

„Mit dieser Sortimentserweiterung können wir noch individueller auf Kundenwünsche und Sonderanfertigungen eingehen“, freut sich Geschäftsführerin Susanne Hain. Die neuen Holzarten sind in Längen bis zu fünf Metern erhältlich. Flexibel zeigt sich die Manufaktur auch bei Wünschen nach individuellen Oberflächen und Farben. „Wir sind einer der wenigen Anbieter, die auch bei ausgefallenen Aufträgen schnell liefern kön­nen,“ betont Frau Hain.

0 Kommentare

Individualisiertes Parkett

„iDesign Parkett“:
Holzboden zum Selber-Kreieren

Imperial Diele
(Bild vergrößern)
  

Bauletter vom 8.11.2013
Mit der neuen Linie „iDesign Parkett“ verspricht Weitzer Parkett eine bemerkenswerte Freiheit auf dem Weg zum persönlichen Parkettboden. So lässt sich iDesign-Parkett aus vier Holzarten, vier Optiken, 24 Farbvariationen und sechs verschiedenen Oberflächenveredelungen individuell konfigurie­ren. Exklusiv in der iDesign Parkett-Linie erhältlich sind das Großformat der „Imperial Diele“ und die Sonderedition „Steiri­sche Eiche“.

Der Weg zum persönlichen Parkettboden führt zunächst über die Wahl der passenden Holzart. Dann folgt die Wahl der Far­be - wie z.B. Farbvariationen wie „Weineiche“, „Eiche Coffee Melange“, „Eiche kerngeräuchert Melange“, „Eiche kerngeräu­chert“ oder „Black Berry“. Maßgeblich für den Charakter des Parketts ist dessen Format; angeboten werden die Ausfüh­rungen Dielen-, Langriemen-, Stab- oder Strip-Optik. Die Art der von Hand gearbeiteten Oberflächenveredelung gibt dem Parkett schließlich eine weitere ganz persönliche Note. Hier stehen sechs Varianten von „wild gebürstet“ über „old oak“ bis „wild gehobelt“ zur Auswahl.

 


„Steirischen Eiche“, hier in Dielen-Optik und stark gebürstet (Bild vergrößern)

Basis jedes iDesign-Parketts ist das „Gesund-Parkett“, das ausgewiesenermaßen zu 100% naturgeölt, allergikerfreundlich und antibakteriell sowie antistatisch und at­mungsaktiv ist. Optional lässt sich jedes Parkett aus der iDesign-Linie um die Funk­tionalität „Flüster-Parkett mit Silent Intelligence“ erweitern. Dabei soll ein spezieller Aufbau mit innen liegender Dämmschicht in Kombination mit einer besonderen Verle­getechnik sowohl Raum- als auch Trittschall bereits bei seiner Entstehung reduzieren.

Exklusiv bei iDesign: „Imperial Diele“ und „Steirische Eiche“


„Steirische Weineiche“ in Dielen-Optik, gebürstet
(Bild vergrößern)  

Neu und exklusiv im iDesign Sortiment ist das Großformat „Im­perial Diele“ mit Breiten von 30 bzw. 35 cm und einer Länge von bis zu 350 cm. Über 100 Jahre alt seien die Eichen, aus denen die „Imperial Dielen“ gewonnen würden.

Aus den Wäldern der Steiermark, dem „grünen Herz Öster­reichs“, stammt die „Steirische Eiche“. Das mit Ursprungszer­tifikat und Herkunftsgarantie versehene Produkt ist ebenfalls nur in der iDesign-Linie erhältlich - auch als handgearbeitete, mit echtem steirischen Rotwein veredelte Sonderedition „Stei­rische Weineiche“.

0 Kommentare

BAD GESTALTEN __________     Schiefer als Trend

 

 

Bauletter vom 7.11.2013
Rathscheck Schiefer hat im Rahmen eines Schie­fer-Symposiums für Vertreter der Fachpresse am 5. und 6. No­vember in Mayen Fliesen, Riemchen und Platten aus hochwer­tigem Schiefer vorgestellt. Das im Dach- und Fassadensektor renom­mierte Unternehmen erweitert damit sein Geschäftsfeld, indem es eine neue Produktlinie mit Fliesen und Platten für Au­ßen- und Innenbekleidungen an Wänden und Böden entwickelt hat.

 

Fliesen auf 10 mm Dicke kalibriert

 

Die verwendeten Schiefergesteine sind verfügbar in den Naturfarben ...

 

  • anthrazit (spaltrau),
  • blaugrau (spaltrau oder fein geschliffen) und
  • polargrün (spaltrau oder fein geschliffen).

 

Alle Fliesen sind umlaufend scharfkantig gesägt und auf 10 mm Dicke kalibriert. Stan­dardfliesen für den Innenbereich messen 60 x 60 sowie 60 x 30 cm, Riemchen sind standardmäßig 60 x 8 oder 40 x 8 cm groß. Andere Maße werden auf Wunsch gefer­tigt, wobei das größtmögliche Maß für Innenbekleidungen bei ca. 200 x 100 cm liegt (Plattenware). Kommen die Fliesen im Außenwandbereich zum Einsatz (nur an der Wand, nicht am Boden!), ist ihre Größe gemäß DIN 18515 auf maximal 40 cm Länge und eine Fläche von maximal 0,12 m² begrenzt.

 

 

Platten dicker als 2 cm

 

Plattenwaren, ebenfalls in anthrazit, blaugrau und polargrün, spaltrau oder fein ge­schliffen, sind mindestens 2 cm dick und im Standard 60 x 30 cm groß. Andere Maße bis maximal 200 x 100 cm sind auch bei Platten auf Wunsch möglich. Die Plattendicke variiert, je nach Untergrund und Belastung - bei gebundener Bauweise beispielswiese zwischen 2 und 5 cm. Im Splittbett folgen Größe und Dicke der Schieferplatten den Erfordernissen aus der Verkehrslast und werden individuell beraten.

 

Frostbeständig und innen sowie außen vielfältig einsetzbar

 

 

Die Fliesen, Riemchen und Platten aus dem witterungserprob­ten Material Schiefer sind frostbeständig und eignen sich für Verblendungen von Mauerwerken, beispielsweise an Erkern oder Schornsteinen, wie auch als Bodenbeläge für innen und außen. An Außenwänden können sie den Putz ersetzen oder beispielsweise den Mauerwerksfuß sicher vor Feuchtigkeit schützen. Fliesen wiegen stets unter 30 kg/m² und können deshalb problemlos auch auf zementgebundenen Putzträger­platten, beispielsweise an Gaubenwangen oder als Bekleidung an modernem Holzständerbau dienen. (Das Bild rechts sowie dieses weitere Bild zeigen die Fassade des neuen Rathscheck-Domizils in Mayen; ein Projektbericht ist in Vorbereitung.)

 

Mit und (so gut wie) ohne Fuge

 

Innen wie außen verlegt das Handwerk die Schieferfliesen und Schieferplatten nach DIN 18157 im „Buttering-Floating-Verfahren“. Der Klebemörtel wird dabei mit einer Zahnkelle ca. 6 bis 8 mm dick auf die Wandfläche sowie die Steinrückseite aufgetra­gen und die Fliesen oder Platten darin eingebettet. Fugen im Außenbereich sind ge­mäß DIN 18515 mindestens 4 bis 6 mm breit auszuführen. Im Innenbereich fordert die DIN 18332 eine Fugenbreite von mindestens 1 bis 3 mm.

 

 


 

 

Die Rutschsicherheit der Bodenfliesen ist übrigens seitens Rathscheck mit R11 ange­geben. (R11 steht für einen erhöhten "Haftreibwert", Fliesen gelten damit als tritt­sicher bis zu einem Neigungswinkel von 19° bis 27°.)

 

Weitere Informationen zu Fliesen und Platten aus Schiefer können per E-Mail an Rathscheck angefordert werden.

 

siehe auch für zusätzliche Informationen:

 

0 Kommentare

Glas-Faltwand aus Holz

Bauletter vom 17.9.2013
Die Sunflex Aluminiumsysteme GmbH hat mit SF75 H ein neues Faltwand-System mit Holzprofilen entwickelt. Mit dem System sei ein Wärmedurchgangskoeffi­zient (Uw) bis 0,9 W/m²K erreichbar, verspricht Sunflex-Geschäftsführer Ernst-Josef Schneider. Für die Holz-Faltwand stehen unterschiedliche Holztypen und Farben zur Auswahl. Die Bautiefe beträgt 75 mm.

 

 

Alle Flügel können nach innen und außen aufgefaltet werden; Aufteilung und Faltungs­richtung lassen sich vom Kunden festlegen. Sturm- und einbruchsichere Beschläge sowie entsprechende Verriegelungen sollen für Sicherheit sorgen. Zudem verfüge das Falt-Schiebe-System über Sicherheitsfunktionsschnäpper zur Feststellung des Dreh­flügels. Das System wird fertig zusammengebaut angeliefert.

0 Kommentare

Panorama-Fenster für den Weitblick

Bauletter vom 17.9.2013
Eine der begehrtesten Wohnlagen von Ravens­burg liegt auf einer Anhöhe, von der man das Schussental überblicken und eine Aussicht bis ins Allgäu und die Schweiz genießen kann. Diese Lage galt es bei dem Entwurf eines An­baus an ein bestehendes Wohnhaus mit zwei Vollgeschossen optimal zu nutzen. Eine Erweiterung bot sich angesichts des weitläufigen Grundstücks an, um den beengten Wohnraum vor allem in der Dachgeschosswohnung zu vergrößern.

Architekt Wolfgang Kohler schlug den Bauherren einen kubi­schen Anbau an der Westseite des Wohnhauses vor. Dieser Aussichtslage angemessen sollte dieser maximale Transpa­renz durch eine großzügige Verglasung erhalten. Innerhalb von viereinhalb Monaten Bauzeit entstand ein moderner Ku­bus, der durch seine fast komplett verglaste Aussichtsseite ein besonderes Highlight des Hauses ist. Wie übereinander­liegende Panoramafenster wirken die großformatigen Hebe-Schiebe-Türen, die im Erd- und Dachgeschoss bis zur Decke reichen und die sich über die gesamte Hausseite er­strecken – 2,65 Meter hoch und 5,54 Meter breit. Die großflächigen Verglasungen, die von Wolfgang Kohler, den Bauherren und Fenster-Fachleuten der Firma Schäfer Mark­dorf ausgewählt wurden, mussten vor Ort mit dem Kran versetzt werden.

 


 

Gemeinsam entschied man sich für Hebe-Schiebe-Türen und Fenster in der Kombina­tion Aluminium-Holz von Kneer-Südfenster, die individuell nach den Plänen des Archi­tekten angefertigt wurden. Gewählt wurde das designorientierte AHF 105 S Modern mit Dreifachverglasung in flächenbündiger Ausführung (siehe auch Baulinks-Beitrag „Flächenbündiges Aluminium-Holz-Fenster von Kneer für designorientierte Gebäude“ vom 28.3.2012).

Während außen Aluminium die moderne Architektur des Anbaus unterstreicht und optimalen Witterungsschutz bietet, entfaltet im Inneren Holz in Eiche Natur mit seinen abwechslungsreichen Maserungen ein natürliches Ambiente. In Verbindung mit den Sichtbeton-Decken und -Innenwänden setzt Eichenholz in dem puristischen Umfeld einen warmen Kontrast. Für die Ausführung der Terrassentüren als Hebe-Schiebe-Türen sprach, dass sie leicht zu bedienen sind und vor allem, dass bei geöffneten Tü­ren keine Flügel in den Raum stehen. Außerdem wurden die Schwellen nahezu bodenbündig, das heißt barrierefrei, ausge­führt. Damit die edle Optik des Holzes nicht durch Beschläge beeinträchtigt wird, sind diese verdeckt liegend gewählt. Die Fenster bieten mit einem Uw-Wert von 0,9 W/m²K in Verbin­dung mit einem Ug-Wert von 0,6 W/m²K einen ausgezeichneten Wärmeschutz. Zu­sätzlich sind alle Fenster mit elektrischen Jalousien als sommerlichem Wärmeschutz ausgestattet.

 


 

Die kerngedämmten Außenwände des Anbaus wurden aus Beton-Halbfertigteilen er­stellt. Die Fassade ist mit lasiertem Sichtbeton gestaltet. Das flache Walmdach wur­de abgestimmt auf das Bestandsgebäude mit anthrazitfarbenen Ziegeln eingedeckt. Auch im Innenraum entschieden sich die Bauherren für lasierten Sichtbeton. Die groß­formatigen Fenster, Lichtbänder und Festverglasungen in edlem Eichenholz geben der Raumarchitektur ihren besonderen Rahmen.

Im Erdgeschoss führt die Hebe-Schiebe-Tür auf die Terrasse, die durch den auskra­genden Balkon im Obergeschoss überdacht und geschützt ist. Diese öffnet das Haus weit zum Garten mit Blick auf den Teich und die angrenzenden Felder und Wiesen. Die neu entstandenen Räume im Erdgeschoss werden als „Gartenzimmer“, als separates Schlafzimmer mit Ankleide und für die Diele mit Abstellraum genutzt. Im Dachgeschoss ist das aus dem Hebe-Schiebe-Türen-System gebildete Panoramafenster von einem Aussichts-Balkon umrahmt, der den Blick weit in die Ferne schweifen lässt. Auch hier sind durch den Anbau lichtdurchflutete neue Wohnräume entstanden: ein Essbereich mit offener Küche, ein Schlafzimmer mit Ankleide und ein großzügiges Bad.

0 Kommentare

Bambus als Fussboden ??

Normung beschäftigt sich erstmals mit Fußbodenbelägen aus Bambus

Bauletter vom 29.8.2013
Fußbodenbeläge aus Bambus werden fälschlicher­weise oft als Parkett bezeichnet. „Diese Bodenbeläge beste­hen allerdings aus einem Gras und nicht aus Holz“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), Dirk-Uwe Klaas. Eine Norm, die Fußboden aus Bambus regelt, gebe es derzeit noch nicht. „Aus diesem Grund beschäftigt sich seit 2013 eine Arbeitsgruppe auf euro­päischer Ebene mit diesen Produkten und will für entsprechen­de Klarheit sorgen.“

Während zur Parkettherstellung in Deutschland überwiegend einheimische und europäische Holzarten verwendet werden - unangefochtene Nr. 1 ist dabei die Eiche - stammt das Roh­material für Bodenbeläge aus Bambus aus Asien, insbesonde­re aus China. Die größtenteils eingesetzte Grasart ist Phyllos­tachys Heterocycla Pubescens, die in China als „Mao Zhu“ bezeichnet wird. „Kaufen europäische Kunden Bambusböden, so sichern sie überwiegend schlecht bezahlte Arbeitsplätze auf den Bambusplantagen und in den Herstellerwerken in Chi­na“, erläutert Klaas.

Da oft auch qualitativ schlechte Ware nach Europa kommt, liegt es auch im besonderen Interesse der Verbraucher, dass mit normativen Regelungen zu definierten Eigenschaften, zur Qualität und zu passenden Prüfverfahren für sichere Produkte gesorgt wird. Daher wurde auf europäischer Normungsebene (CEN) eine technische Arbeitsgruppe unter dem Bereich CEN/TC 175/WG 33 (Round and sawn timber - Specific user re­quirements - Timber flooring) etabliert, die valide Prüfungen und technische Spezifikationen für Bodenbeläge aus Bambus erarbeiten soll.



0 Kommentare

Landhausdielen im Retro-Look

Landhausdielen im Retro-Look mit dem Charme vergangener Zeiten

Bauletter vom 29.8.2013
Die neue Lust auf's Land: Angesichts der Hektik des modernen Alltags ist es nicht verwunderlich, dass sich heute immer mehr Menschen vom Landleben an­gezogen fühlen - und sei es in den eigenen vier Wänden ihrer Stadtwohnung mit Hilfe von beispielsweise einem Landhausdielenboden. Dieser knarzt heute auch nicht mehr, lässt sich vergleichsweise leicht verlegen sowie pflegen - und versprüht dennoch ei­nen Hauch von Nostalgie, genau wie ein alter Dielenboden.

 


 

Von Haro etwa gibt es nun die Eiche-Landhausdielen „retro strukturiert“. Die erhabe­nen Astbereiche, die lebhafte Maserung und das verwendete Naturöl vermitteln auf 2,20 Meter Länge den Charme vergangener Zeiten. Klassisch als „Eiche Sauvage“ oder „Eiche Sauvage tabakgrau“ passen die Holzböden ebenso in die rustikale Stube wie als spannender Kontrast in ein modernes klares Ambiente.

Zur ökologischen Reinigung und Pflege der geölten Parkettböden empfiehlt Haro „clean & green natural“ sowie „clean & green aqua oil“. Rund zwei Stunden nach der Pflege sei die Fläche wieder begehbar.




0 Kommentare

KÜCHE MODERNISIEREN ______ Neue Glasrückwände 

GetaStyle-Glasrückwände

Bauletter 28.8.2013
Auf der Interzum 2013 stellte Westag & Getalit AG u.a. neue Glasrück­wände aus dem „GetaStyle-Sortiment“ vor. Das umfangreiche Angebot an Digital­druckdekoren bietet brillante Farben sowie gestochen scharfe Motive und richtet sich vor allem (aber nicht nur) an Küchenplaner:

 


 

Die Küche hat im privaten Wohnumfeld repräsentative Aufga­ben übernommen. Entsprechend hoch ist der Stellenwert bei der Gestaltung und Einrichtung - wozu ganz besonders auch Arbeitsflächen und Küchenrückwände zählen. Letztere können unansehnliche Fliesenspiegel verdecken und bieten vielfältige Optionen zur individuellen Gestaltung.

Neben der Möglichkeit auf sämtliche Unifarben der RAL-Farb­karte zurückgreifen zu können, umfasst das GetaStyle Rück­wandsystem aktuell knapp 50 Digitaldruck-Dekore. Neben dem Standardsortiment an Dekoren bietet der Hersteller aber auch die Umsetzung eigener Dekorideen ab Stückzahl eins an.

Verfügbar sind die Glasrückwände aus Einscheiben-Sicher­heitsglas (ESG) in drei Materialdicken - nämlich 4, 6 und 8 mm. Sie werden komplett einbaufertig angeliefert bis zu einem ma­ximalen Format von 3.000 x 1.000 mm incl. aller Bohrungen für Schalter und Steckdosen nach Kundenvorgabe. Für die Mon­tage an der Wand bietet der Hersteller ein Aluminium-Befesti­gungsprofil sowie einen Polymerkleber an.

Weitere Einsatzmöglichkeiten für die neuen Rückwandsyste­me finden sich außer in der Küche auch im Bad und im Objekt­bereich.



0 Kommentare

BAD GESTALTEN__ Mineralwerkstoff marmoriert

Mineralwerkstoff mit neuer Unikat-Marmorierung

Bauletter vom 28.8.2013
Eine Erweiterung im Dekorspektrum des Mineral­werkstoffs „GetaCore“ stellt die neue Linie „Veneto“ dar. Mit ihr hat Westag & Getalit eine Dekorlinie mit einer ausgefallene Marmorierung vorgestellt. Inspiriert sind die neuen Dekore in ihrer Anmutung durch hochwertige Marmor-Natursteine aus der italienischen Region „Veneto“, was auch den Namen der neuen „GetaCore“-Line erklärt.

Mit der „Veneto“-Dekorlinie bietet der Hersteller eine neue Op­tik für seinen Mineralwerkstoff „GetaCore“. Unter thermischen Einflüssen lässt sich der Werkstoff individuell verformen und bietet damit Raum auch für ausgefallene Gestaltungen - so­wohl im Objekt- als auch im Möbelbau. So lassen sich mit dem Mineralwerkstoff unter anderem geschwungene Formen - z.B. ganz im Stile der 50er Jahre - umsetzen.

mit Unikat-Charakter

Mit der eleganten Anmutung eines Marmors eröffnen sich nun weitere Einsatz-Mög­lichkeiten des modernen Materials - zumal jede Platte aus der neuen Dekorlinie in sei­ner Marmorierung einzigartig ist. Zur Interzum 2013 zeigte Westag & Getalit drei Deko­re der neuen „Veneto“-Linie. Der farbliche Kontrast innerhalb der Dekore wirkt jeweils zurückhaltend und lässt das Dekor bemerkenswert natürlich wirken.



0 Kommentare

Spanndecken CILLING mit matter Oberfläche

Die (decken)spannende Welt der Farben

Bauletter vom 28.8.2013
Ohne Farben wäre unsere Welt ganz schön trist. Jeder sieht sie, jeder ein bisschen anders. Mit Farben assoziieren wir schnell bestimmte Dinge - mal be­wusst, mal unbewusst. Nicht umsonst finden wir in der Wohn- und Dekorationswelt unendlich viele Hinweise auf ihre Wirkung und ihren Einfluss auf unser Wohlbefinden. Decken spielen dabei eine wichtige Rolle: Ihre farbliche Gestaltung kann die gefühlte Raumhöhe beeinflussen, und eine hässliche Deckenuntersicht kann jeden anderen positiven Raumeindruck nachhaltig beschädigen.

 


 

Spanndecken gelten aufgrund ihrer unproblematischen und reversiblen Montage für viele unbefriedigende Raum- und Deckensituationen als Problemlöser. Und Ciling hat sich des Themas „Farbe“ angenommen und bietet seine modisch glänzenden oder klassisch matten Spanndecken auch in leuchtenden sowie dezenten Farbtönen an. Darüber hinaus können mit dem Ciling-System Zimmerdecken als Ganzes aber auch in Abschnitten verkleidet werden. Zusätzliche Highlights - im wörtlichen Sinne - er­geben sich durch Einbauleuchten, die aus der Decke herausschauen oder diese hin­terleuchten.



0 Kommentare

RAUMTEILER ______    Glastrennwand GEZE

Pendulo-Glastrennwand und -Pendeltür von Geze mit geringen Eingriffen in die Bausubstanz

Bauletter vom 26.8.2013
Glas ist in vielen modernen Bauten als bestimmen­des Material nicht mehr wegzudenken. Glastrennwandsysteme fügen sich dezent in die Gebäudearchitektur ein oder treten akzentuiert aus ihr heraus. Sie ermöglichen eine offene Raum­struktur und bieten sogleich eine einfache und schnelle Ab­trennung von Räumen. So auch das Pendulo System von Geze. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo ein großzügiger, heller und transparenter Raumeindruck gewünscht ist. Glaspendel­türen mit und ohne Oberlicht lassen sich mit Hilfe der Pendulo-Türschiene beliebig mit Festfeldern kombinieren. Ein Einbau in den Boden ist nicht erforderlich, da ein vollwertiger Türschlie­ßer im Türprofil integriert ist.

Das Pendulo System zeichnet sich durch eine vergleichsweise einfache und schnelle Konfiguration und Montage aus. Das Festfeldprofil mit beliebig positionierbaren Klemmbacken ver­spricht hohe Flexibilität bei Planung und Montage, da keine Glasbearbeitung erforderlich ist. Die Eingriffe in die Gebäude­struktur (Boden, Decke, Wände) sind minimal, so dass sich das System auch für den Einbau in bestehende Gebäude eig­net. Die Türschiene schützt die untere Glaskante und macht damit auch einen Einsatz in stark frequentierten Bereichen möglich. Bautoleranzen können durch ein Festfeldprofil mit variablem Glaseinstand, der eine Toleranz von fünf Millimetern ermöglicht, einfach ausgeglichen werden.



0 Kommentare

Preisgekrönter Umbau EFH

Velux-Wettbewerb 2013 für Umbau eines Einfamilienhauses


Umbau eines Einfamilien­hauses, Frey Architekten; Foto: Henrik Eichin (Bild vergrößern)
 

Bauletter vom 23.8.2013
Die Leser des Bauherrenmagazins „Wohnglück“ haben entschieden: Der erste Preis des achten Velux Archi­tekten-Wettbewerbs geht an Philippe Frey, der für sein Pro­jekt „Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart“ 39,2% der knapp 21.000 abgegebenen Stimmen der „Wohnglück“-Leser erhielt.

Der Architekt aus Stuttgart überzeugt mit der innenräumli­chen Umgestaltung eines Kaffeemühlenhauses. Den zweiten Preis des in diesem Jahr unter dem Motto „Licht + Luft = Le­bensqualität“ stehenden Wettbewerbs gewinnt mit 24,8 Pro­zent der Stimmen das „energy+ home“ von T|S|B Ingenieur­gesellschaft / Lang+Volkwein Architekten und Ingenieure. Der dritte Preis geht an das Projekt „Vom Stall zum Studio“ von mo.studio, das 14,4 Prozent der Stimmen erhielt.

Das Gewinnerprojekt des diesjährigen Velux Architekten-Wett­bewerbs wurde in der ersten Wettbewerbsphase von einer un­abhängigen Jury gemein­sam mit vier weiteren Projekten nomi­niert - siehe Beitrag „Fünf Nominierte beim Velux Architekten-Wettbewerb 2013“ vom 5.5.2013. In der zweiten Wettbewerbsphase konnten dann die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins „Wohnglück“ ihren Favoriten wählen.

 


Umbau eines Einfamilien­hauses, Frey Architekten; Foto: Henrik Eichin (Bild vergrößern)

„Mit der zeitgemäßen Raum- und Lichtgestaltung im Inneren bei unverändertem äuße­rem Erscheinungsbild ist dem Gewinner eine hervorragende Umsetzung der zunehmend wichtiger werdenden Bauaufgabe der energetischen Sanierung im Bestand gelungen“, würdigt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH, den Sie­ger des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerbs. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält Philippe Frey vor allem Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit: Das Gewinnerprojekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von Velux in der Ar­chitektur-Fachpresse. Darüber hinaus wurde das Vorzeigeprojekt von der Jury auch mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet, der sich an junge Architekten richtet und mit 1.000 Euro dotiert ist.


„energy+home“, Tichel­mann & Barillas / Lang+ Volkwein; Foto: diephotodesigner (Bild vergrößern)
   

Auf den zweiten Platz wählten die Wohnglück-Leser die T|S|B Ingenieurgesellschaft / Lang+Volkwein Architekten und Inge­nieure, die mit dem „energy+ home“ zeigen, dass die Umset­zung des Aktivhaus-Konzepts auch im Fall einer Sanierung möglich ist - siehe auch Bild rechts, weiteres Bild aus der Kü­che sowie Baulinks-Beitrag „energy+ Home: 1970er-Wohnhaus wird zum Plusener­giehaus mit Elektromobilität“ vom 16. Au­gust 2012.

Platz drei geht an mo.studio, die mit ihrem Projekt „Vom Stall zum Studio“ einen denkmalgeschützten Vierkanthof zu einem modernen Büro mit Ausstellungsfläche umgebaut haben. Die beiden Büros können sich über Preisgelder in Höhe von jeweils 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen. Darüber hinaus gewann das „energy+home“ den von der Jury vergebenen und mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis Innovation.

 


„Vom Stall zum Studio“, mo.studio; Foto: Julia Reschucha (Bild vergrößern)

Der Velux Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit inno­vativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens verdient machen. Besonderer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. „Das Thema des diesjährigen Velux Architektur-Wettbewerbs klingt fast wie eine logische Selbstver­ständlichkeit für die Architektur und das Bauen“, erklärt Juryvorsitzender Prof. Andre­as Schulz. „Dass der gekonnte Umgang mit diesen beiden elementaren Medien biswei­len aber nicht selbstverständlich ist, zeigt vor allen Dingen die enorme Steigerung der räumlichen und atmosphärischen Qualität der eingereichten Arbeiten renovierter und umgebauter Bestandsgebäude. Der ökologisch notwendige, physiologisch wie auch psychologisch durch nichts substituierbare Einsatz von Tageslicht in der Architektur bekommt durch den Wettbewerb eine große Aufmerksamkeit bei Architekten und Bau­herrn und ist gleichzeitig ein Ansporn, mehr Lebensqualität zu erschaffen.“



1 Kommentare

Golfer- Lokus als Skulptur

Skulpturaler Golfer-Lokus aus Stampfbeton, verspiegeltem Glas und derbem Holz

Bauletter vom 12.8.2013
Stil am stillen Ort zeigt das neue WC-Häuschen bei Loch 14 auf dem Golf­platz in Lauterhofen in der Oberpfalz. Vorstand und Architekt Johannes Berschneider hat für seinen Golfclub einen passgenauen Plan entworfen. Mit Stampfbeton haben er und elf befreundete Golfer und Freizeit-Betonbauer die bemerkenswerte Toilettenbox realisiert.

 


 

Wie eine Skulptur steht sie in der Landschaft: Schicht um Schicht zeigt die archa­ische Toilettenbox an der Fassade die historische Bauweise. Grauer Stampfbeton, be­wusst derbe Holzoberflächen und verspiegeltes Glas sind die reduzierten Materialien dieses Kleinods am Green.

Stampfbeton geht bekanntermaßen auf die alten Römer zu­rück. Im Golfclub Lauterhofen haben Mitglieder mit dieser be­währten Technik ein Toilettenhaus erbaut, wie es kein zweites geben dürfte. Seit Peter Zumthor in der Eifel die Bruder-Klaus-Kapelle erbaut hat, ist Stampfbeton in der Architektur wieder en vogue. In Lauterhofen entspricht der Beton der typischen Farbe des oberpfälzer Juragesteins. Folgerichtig liegen jetzt auch die beim Aushub freigelegen Kalksteinbrocken als Natur­steinboden im Innenraum.

Ein Baum, der am Standort gefällt werden musste, lieferte das Holz für die Eingangstür, die geradlinig in der Form und mit be­wusst derber Oberfläche ausgeführt wurde. Das Waschbecken ist eine antike Viehtränke und entstammt einem Bauernhaus des Areals (Bild unten). So fügen sich Materialien und zeitge­schichtliche Dokumente des Ortes zu modernen Sanitärobjek­ten und rahmenlosen Glasflächen und ergeben gemeinsam ein bemerkenswertes Zusammenspiel.

Für die nötigen Baustoffe und Einrichtungsgegenstände konnte der Verein Sponsoren gewinnen. Durch freiwillig geleistete Ar­beitsstunden wurde der kleine Betonbau schließlich kostenneu­tral realisiert.

 


 

Die traditionelle Stampfbetontechnik erfordert keine Armierung. Die Standfestigkeit der Wände ergibt sich durch die stete Verdichtung der einzelnen Betonschichten. Sie er­folgt mittels Stampfen, das die Golfer - in Variation zur historischen Bauweise - unter Zuhilfenahme ihrer Driver bewerkstelligten. Eher symbolisch denn als Bewehrung wur­den einige der alten Schläger in die Wandflächen einbetoniert. Die einzelnen Betonier­abschnitte und der Abdruck der Brettschalung sind gut ablesbar und verstärken den archaischen Charakter.

 


 

Im Vorfeld waren zwecks Festigkeit und Betonrezeptur Probewürfel gefertigt worden. Ohne Fließmittel oder Verfestiger wurde der natürliche Beton vor Ort mit relativ gro­ber Gesteinskörnung in den von der Mannschaft jeweils zu bewältigenden Chargen gemischt. Wer größere Bauten aus Stampfbeton plant, kann diese übrigens auch mit Transportbeton ausführen lassen. Hierfür werden von Betontechnologen spezielle Be­tonrezepturen konzipiert, die entsprechende Fließmittel, eventuell Farbpigmente sowie Verzögerer integrieren. So kann die gewünschte Stampfbetontechnik auch durch eine versierte Rohbaufirma professionell ausgeführt werden.

Insgesamt erforderte der Bau in Lauterhofen fünf Arbeitsgän­ge, die einzelnen Betonlagen konnten, gut gewässert, auch an verschiedenen Tagen übereinander eingebracht werden. Nur für die Betondecke in WU-Qualität waren Bewehrungsei­sen erforderlich.

Die Entwässerung des Betonquaders erfolgt über ein Alumi­nium-Profil mit Speier, das Regenwasser versickert im Wald­boden. Auch die Glasflächen mit der Spiegelfolie sind puris­tisch an den Beton gefügt. Sie wurden mit Winkeln in beto­nierte Falze und Fugen eingebracht und die Übergänge ver­siegelt. So ist nirgends ein störender Rahmen oder Winkel sichtbar. Im Innern sorgt die Verglasung für besten Panora­mablick und wahrt dennoch die Intimität des stillen Örtchens.



2 Kommentare

RAUMTEILER _________   Schiebetüren perfekt eingebaut

Ein Schiebetüren-Einbaukasten stark wie Mauerwerk

Bauletter vom 6.8.2013
Schiebetüren, die in der Wand verschwinden, bieten in Bezug auf Ästhetik und Raumnutzung bei der Innenraumgestaltung ganz eigene Vorteile. Noch größer wird der Raumgewinn, wenn auch die Wandfläche des Einbaukastens zur Befestigung von Hängeschränken oder Badkeramik verwendet werden kann.

 


 

Eine Schiebetür erhöht besonders in kleinen Räumen mit hoher Nutzungsfrequenz das Raumgefühl deutlich. Im Gegensatz zu einer klassischen Drehtür benötigt eine Schie­betür keinen Raum, um geöffnet und geschlossen werden zu können. Doch nicht nur in der Fläche kann mit einer Schiebetür Raum gewonnen werden. Mit dem Ein­baukasten ist es zudem möglich, die Wandfläche des Einbaukastens wie eine vollwertige, tragende Mauer zu verwenden:

  • Bei einer Vierpunktverankerung mit Chemiedübeln und Gewindestange sollen 60 cm in den Raum ragende An­bauteile, wie zum Beispiel Waschbecken, mit bis zu 100 Kilogramm belastet werden können.
  • Bei einer Zweipunktverankerung mit Chemiedübeln und Gewindestange sollen 40 cm in den Raum ragende An­bauteile, wie Küchenhängeschränke, mit bis zu 90 Kilo­gramm belastet werden können.


0 Kommentare

Nischentüren im Fluchtweg

Nischentüren -
funktional und optisch überzeugend

Bauletter vom 7.8.2013
Nischentüren bieten im Alltag ein hohes Maß an Funktionalität: Da die vollständig geöffneten Türflügel flächen­bündig in der Wand liegen, bleibt die maximale Durchgangsbrei­te eines Flures erhalten - wodurch sich wiederum ein Gefühl von Offenheit mit den Anforderungen an Fluchtwege kombinie­ren lässt.

Die Nischentür von Lindner verfügt zudem über die Feuerwider­standsklasse T30 sowie rauch- und schallschutztechnische Eigenschaften. Optional lässt sie sich hinsichtlich Strahlen­schutz, Schallschutz und Einbruchsschutz weiter „aufbohren“.



0 Kommentare

Artemide goes LED

Artemide kombiniert Glasbläsertradition mit LED

Bauletter vom 2.8.2013
Artemide arbeitete bei der Entwicklung der „Empa­tia“-Leuchten mit Meistern der venezianischen Glasbläserkunst zusammen. Gemeinsames Ziel war es, eine neuartige Ausgewo­genheit zwischen Oberfläche und Licht, Dichte und Transpa­renz zu erzielen.

Entstanden sind Licht-Objekte, die dank ihrer kunsthandwerk­lichen Verarbeitung bemerkenswert sind. Glas und Transparenz sind so geschickt abgestimmt, dass das Licht gleichzeitig re­flektiert und verteilt wird, ohne zu blenden und ohne an Leuchtkraft zu verlieren.

Die LED-Lichttechnik wurde zugunsten der Wärme- und Licht­leistung vom Leuchtkörper aus Glas getrennt. Das Licht wird stattdessen in einer transparenten Lichtleitung mit niedrigem Absorptionskoeffizient zum Glasschirm geführt.

Empatia ist als Wandleuchte, Deckenleuchte, Tischleuchte, Stehleuchte und Pendelleuchte in drei verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Wattagen erhältlich.

Weitere Informationen zur „Empatia“ können per E-Mail an Artemide angefordert werden.


0 Kommentare

Trend BAD - Renovierung

480.000 Bäder wurden 2012 saniert ...

Bauletter vom 24.7.2013
Die Designer haben das Badezimmer entdeckt und aus dem einstigen Waschraum eine Wohlfühloase gemacht: Wasserstrahlen sprühen aus propellerartigen Duschköpfen oder als sanfter Regenschauer aus großen Tellerbrausen. Die Möbel sind eleganter denn je und die zentrale Deckenleuchte ist abgelöst durch indirekte Licht­vielfalt. Der Fußboden ist barfuß angenehm warm und der kleine, im Spiegel eingebau­te TV-Monitor informiert mit bewegten Bildern. Das neue Bad des 21. Jahrhunderts ist erfunden, doch haben es noch lang nicht alle Deutschen auch im eigenen Zuhause.erfunden, doch haben es noch lang nicht alle Deutschen auch im eigenen Zuhause.

 

2012 sollen in Deutschland rund 480.000 Bäder saniert worden sein - damit etwa je­des hundertste Bad aller rund 40 Millionen Haushalte. Bei der Badsanierung geht es im wesentlichen um besseres Design und besseren Komfort. „Nur die Auffrischung des sichtbaren Designs ist heutzutage zu wenig. Es geht den Menschen auch immer um besseren Komfort“, bestätigt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verban­des der Deutschen Möbelindustrie, und ergänzt: „Das Badezimmer wird immer schö­ner und exklusiver und ist zur privaten Wohlfühloase geworden. Es hat daher bei der Planung und Finanzierung einen gleichberechtigten Stellenwert; genauso wie Küche und Wohn­zimmer“.

 


Foto: VDM / Kaldewei (Bild vergrößern)

In puncto Sanierung und Renovierung und erst recht im Neubau denken die Deutschen langfristig. Ein neues Bad ist eine hohe Investition und soll schon ein paar Jahre hal­ten. Sicher kann man kleine Schönheitsreparaturen im Laufe der Zeit mal durchführen, aber die Grundausstattung, von der Anordnung mitsamt den elektrischen Anschlüssen über Abtrennungen bis hin zu den eigentlichen sanitären Installationen, müssen die Zeit in gutem Zustand überdauern. Daher geht schickes Design Hand in Hand mit gu­tem Komfort.

Waschbecken, Wanne, Kloschüssel und Co. werden dabei immer häufiger „altersge­recht“ ausgesucht. „Die Deutschen werden immer älter und wollen möglichst lange in ihren eigenen Wohnungen leben. Möbel und Einrichtungsgegenstände müssen sich da­her den neuen Ansprüchen an Gebrauchstauglichkeit und Komfort auch für die älter werdende Generation anpassen“, weiß Klaas und fügt hinzu: „Die vorausschauende Planung eines neuen Badezimmers ist nicht nur sinnvoll, sondern am Ende auch wirt­schaftlich. Wer heute in eine barrierefreie Gestaltung investiert, kann sein Bad auch in zwanzig Jahren noch mühelos benutzen“.

  • Eine bodentief eingebaute Dusche,
  • möglichst mit fest installierter Sitzmöglichkeit an der Wand,
  • ein unterfahrbares Waschbecken oder
  • einfach genug Platz neben der Toilette

... sind allesamt Dinge, die heute locker realisiert werden können.

 

Moderne Badmöbel bieten ordentlich viel Stauraum, den kleine und große Menschen unproblematisch erreichen, haben wie in der Küche innen beleuchtete Schubladen, sind pflegeleicht in der Oberfläche, bieten mehr als genug Ablagefläche für Rasier­schaum und Kosmetik und bestechen durch individuelle Formensprache und Materia­lität. Die Vielfalt im Badmöbelangebot war noch nie so groß wie heute. Ähnlich wie die Küche ist das Bad ein Ort täglicher Routinen und täglicher Kommunikation. Was liegt da näher, als hier einen großzügigen Raum mit Wohlfühlatmosphäre zu schaffen?


 



0 Kommentare

BAD GESTALTEN _______ Raumsystem für´s Bad

Raumsystem rund um Waschplätze

 

Bauletter vom 23.7.2013
Für sein Raumsystem „Asis“ hat Emco ein breites Angebot an Wasch­tischen sowie Waschtisch- und Ablageboards vorgestellt. Damit erfolgt eine kon­sequente Weiterentwicklung der Waschplatzlösungen innerhalb des Programms, die zusätzliche Möglichkeiten bei der Gestaltung von Bädern im gehobenen Privat- und Objektbereich eröffnet.zusätzliche Möglichkeiten bei der Gestaltung von Bädern im gehobenen Privat- und Objektbereich eröffnet.

 


 

 

 

Zum Angebotsspektrum gehören ...

 

  • eine komplette Waschtischlösung mit integriertem Becken,
  • ein mit vielen modernen Aufsatzbecken namhafter Hersteller kombinierbares Waschtischboard sowie
  • ein sowohl einzeln als auch in Verbindung mit den Waschtischvarianten einsetzbares Ablageboard.

 



0 Kommentare

BAD GESTALTEN ______ Raumsparwunder für´s Gäste-WC

Raumsparwunder für Gäste-WCs vorgestellt

Bauletter vom 23.7.2013
Die Hälfte aller Gäste-WCs ist kleiner als zwei Quadratmeter. Auch rund 50 Prozent aller Privatbäder überschreiten eine Größe von viereinhalb Quadratmeter nicht und fallen damit in die „Kleinstbad“-Kategorie. Dabei wird insbesondere das Gäs­te-WC oft als Visitenkarte des Hauses betrachtet. Gerade deshalb ist es wichtig, viel Funktionalität, Ausstattung und Design auf engstem Raum unterzubringen und gleich­zeitig ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

 

Um Gäste-WCs sowie Kleinst- und Schlauchbäder optimal ausstatten zu können, hat  Ideal Standard die Connect Space-Serie entwickelt. Sie besteht aus ...

  • Handwaschbecken,
  • Waschbecken mit geringer Ausladung,
  • Wand-WC und Wand-Bidet sowie
  • kompakten Möbeln, die an die Grundrisse von kleinen Bädern angepasst sind.

Die Unterschränke für Handwaschbecken mit L-förmiger Tür (im Bild rechts) benötigen vergleichsweise wenig Platz beim Öffnen und bieten zusätzlichen Stauraum durch einen heraus­nehmbaren Behälter. Die Möbel sind in fünf verschiedenen Oberflächenvarianten erhältlich.

Gestaltet wurde Connect Space von dem Designer Robin Le­vien, der bereits seit vielen Jahren Badkollektionen für Ideal Standard entwirft und zu den erfolgreichsten europäischen Designern gehört. Seit 1999 führt er mit seiner Geschäfts­partnerin und Kollegin Patricia Stainton das Studio Levien in London.

Die Connect Space-Linie lässt sich mit der neuen Connect Blue Armaturenlinie kombiniert. Die Connect Blue Waschtisch­armaturen sind ebenso wie die Linie CeraMix Blue mit der Ide­alBlue Technologie ausgestattet, die die Wasserwege kom­plett vom Messingkörper der Armatur entkoppelt und damit beste Trinkwasserqualität erwarten lässt. Im Vergleich zu einer her­kömmlichen Armatur senkt Connect Blue den Was­ser- und Energieverbrauch erheblich - siehe u.a. auch „Ce­raMix Blue - Ideal Standards nächste Armaturengeneration“ vom 24.3.2011.

Die Armaturen sind zusätzlich mit der COOL BODY-Technolo­gie ausgestattet. Diese verhindert ein Erhitzen des Armatu­renkörpers, auch wenn ausschließlich heißes Wasser läuft. Das Ergebnis ist ein komplettes, perfekt aufeinander abge­stimmtes Connect Badambiente.

 

Für größere Bäder bietet Ideal Standard bereits die Connect Komplettbad-Linie an. Die drei Waschbeckendesigns Cube, Arc und Sphere wie auch die Connect Möbel­waschtische können ideal mit den Möbeln, WCs und Bidets, Bade- und Brausewan­nen sowie mit der Connect Blue Armaturenlinie kombiniert werden



0 Kommentare

Erhöhung der Notar-Kosten

Höhere Notarkosten ab August

Notar (Gemälde von Quen­tin Massys, 16. Jhd.)
Notar (Gemälde von Quen­tin Massys, 16. Jhd.) Bild vergrößern
    

Bauletter vom 22.7.2013
Villenkauf an der Hamburger Alster billiger, Kauf eines Hauses in kleiner Stadt etwas teurer: Nach Angaben von Interhyp bringt das neue Gerichts- und Notarkostenge­setz (GNotKG) für Immobilienkäufer finanzielle Vor- und Nach­teile. Das Gesetz löst ab 1. August die bisherige Kostenord­nung ab. „Die Notarkosten klettern bei Standardfällen um 220 Euro netto. Insgesamt bleiben die Notarkosten aber der kleins­te Posten bei den Kaufnebenkosten“, sagt Michiel Goris, Vor­standsvorsitzender der Interhyp AG.

Die Gebühren des Notars richten sich danach, welche Aufga­ben der Jurist erledigen muss, wenn er als Schnittstelle zwi­schen Käufer, Verkäufer und finanzierender Bank fungiert. Die Tätigkeiten sind je nach Kaufpreis mit Gebührensätzen hinter­legt, die sich nach Aufwand berechnen - dazu gehören z.B. ...

  • die Beurkundung des Vertragsentwurfs,
  • die Löschung bestehender Grundschulden,
  • der Vormerkungseintrag im Grundbuch,
  • die Klärung von kommunalen Vorkaufsrechten und/oder
  • der Grundbucheintrag.

Einige Beispiele für geänderte Notargebühren

  • Beim Kauf einer Immobilie im Wert von 200.000 Euro entstehen für Beurkun­dung, Vollzug und Betreuung (einschließlich Beratung und Entwurf) aktuell Ge­bühren in Höhe von rund 1.085 Euro netto zuzüglich Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Ab August müssen Immobilienkäufer dafür 1.305 Euro netto zahlen, was einer Gebührensteigerung von 20 Prozent entspricht.

  • Bei einem Hausverkauf mit Ablösung einer alten Grundschuld steigen die Gebühren sogar um 835 Euro auf 3.135 Euro, ein Plus von 36 Prozent. Dieses Szenario ist allerdings nicht der Normalfall.

  • Mitunter kann es für Immobilienkäufer etwas preiswerter werden. So werden die Gebühren für das notarielle Anderkonto laut Bundesnotarkammer um bis zu 60 Prozent reduziert. Das habe in manchen Gebieten Deutschlands, etwa in Hamburg, große Auswirkungen, weil Immobiliengeschäfte dort traditionell mittels notariellen Anderkonten abgewickelt werden. Bei einer Alstervilla im Wert von 2 Mio. Euro kostete die Beurkundung bisher rund 13.150 Euro netto (inkl. Vor­kaufsrechtsanfrage und Sicherung der Eigentumsumschreibung), während die Transaktion künftig 11.700 Euro netto kosten wird. Das entspricht einer Gebüh­renreduzierung um 11 Prozent.

  • Billiger wird ebenfalls die Löschung einer eingetragenen Grundschuld. Bisher wurden hier bei einer Grundschuld über 350.000 Euro rund 130 Euro fällig, künf­tig sind es nur noch 20 Euro.

Auch wenn die Notar- und Gerichtsgebühren beim Immobilienkauf weiterhin mit rund 1,5 bis 2 Prozent vom Immobilienkaufpreis veranschlagt werden können, warnt der Baugeldvermittler Interhyp vor weiter steigenden Kaufnebenkosten beim Immobilien­erwerb. Das gilt besonders für die Grunderwerbssteuern - siehe auch Baulinks-Beitrag „Die Grunderwerbsteuer steigt und steigt“ vom 15.7.2013.

„Die Politik kann Immobilien nicht einerseits als wichtigen Baustein in der privaten Al­tersvorsorge fördern wollen und andererseits zulassen, dass die Kaufnebenkosten zu­nehmend aus dem Ruder laufen“, kritisiert Goris. Die Kaufnebenkosten machen durch die fortlaufenden Erhöhungen der Grunderwerbsteuer in einigen Bundesländern mitt­lerweile bis zu 14 Prozent des gesamten Immobilienkaufpreises aus, besonders wenn eine Maklercourtage fällig wird.


0 Kommentare

Ökologischer Neubau im Baukasten-System

Baufritz stellt „Das lebendige Haus“ mit „Mietbarer Variabilität“ vor

Bauletter vom 14.7.2013
Ob patentierter Biodämmstoff aus Fichten-Hobelspänen, integrierte Elek­trosmog-Schutzebene oder flimmerfreies LED-Licht ... Baufritz ist für seine ganz spe­ziellen Konzepte rund ums gesunde Wohnen bekannt. Daran soll nun ein neues Mus­terhaus anknüpfen - nämlich das sich den Lebenssituationen anpassende, variable Haus. Je nach Bedarf lässt es sich durch geschickt konzipierte Anbaumodule vergrö­ßern und auch wieder verkleinern. Entwickelt wurde das Konzept während der „Bau­fritz Summer School 2012“ von 30 Architektur-, Produktdesign- und Energieeffizienz-Studenten verschiedener Hochschulen sowie namhaften Professoren und Baufritz-Ex­perten.

 


 

Der Besondere an diesem Haus- und Wohnkonzept ist die temporär mietbare Hausver­größerung mittels variabler Anbaumodule. Man mietet diese eben nur, solange der Be­darf besteht. Danach wird das Anbaumodul einfach wieder von Baufritz abgeholt. Da­mit beschreitet der Haushersteller neue kreative Wege des modernen Bauens.

Puristisch, fröhlich, extravagant

Eigenwilligkeit demonstriert das neue Musterhaus Version „S1“ aus dem Hausentwurfs­konzept „Das lebendige Haus“ bereits beim Anblick: Ein schlanker, schwarzer Baukör­per mit hell abgesetztem Erker, dazu der angedockte Flachdachbau in frischem Grün. Die fast ein wenig rustikal wirkenden, sägerauen Holzfassaden verleihen der modernen Architektur einen natürlichen, „gemütlich-warmen“ Akzent.

Das Gestaltungsspektrum reicht von dezenten Naturtönen bis zu fröhlich beschwing­ten Farben, von puristisch bis extravagant. So versteht der Haushersteller die neuen Eigenheime der Baureihe denn auch als „architektonische Symbole einer besonderen Lebensart“.

Komposition eines neuen Skandic-Wohnstils

Es ist die Symbiose aus skandinavischem Design, großzügigen Fenster- und Glasflä­chen und ökologisch ehrlichen Naturmaterialien. Als modernen Mix „skandinavischer Gelassenheit und edler Funktionalität“ beschreibt Baufritz-Innenarchitekt Karsten Wuttke die Architektur und Einrichtung der gebauten Musterhaus-Variante am Fir­menstandort in Erkheim/Allgäu.

Inspiriert von seiner Arbeit und den gesammelten Erfahrungen bei Designer Jonas Lindvall in Malmö, setzt er auf „ursprüngliche Materialien und Ausstattungen mit mi­nima­listischer, geradliniger und klarer Linienführung“.

Wohnen wie im Urlaub!

Was er damit meint, wird beim Betreten des Hauses sichtbar und erlebbar. Ein einla­dender Windfang führt vorbei an der Geschosstreppe direkt in den offenen Gemein­schaftsbereich. Die holzverkleideten Wände aus hell lasiertem Fichtenholz, ergänzt durch trendig gemusterte Papiertapeten, wecken Urlaubsstimmung.

Mit dem privaten Bereich im Dachgeschoss (Schlaf-, Kinder- und Badezimmer plus Ga­lerie) bietet das ca. 110 Quadratmeter große Musterhaus „S1“ alles, was eine dreiköp­fige Familie zum zeitgemäßen Wohnen braucht.

In Sachen Flexibilität

In Form der vier Architekturlinien „Ideal“, „Kompakt“, „Quadrat“ und „Schmal“ mit 16 Grundriss-Varianten lassen sich 64 unterschiedliche Hausvarianten kombinieren; inklu­sive vorgesetztem Windfang, der - falls gewünscht - den baulichen Übergang zu ei­nem optionalen Anbau schaffen kann. Denn zur Erweiterung des Raumangebotes im Kernhaus ist das Andocken eines Kubus mit 13 oder 25 Quadratmetern Wohnfläche möglich:

 


 

Temporäres Mieten statt Kaufen

Bei dem Kubus handelt es sich um zusätzlichen Wohnraum zum (auch temporären) Dazu-Mieten! Ähnlich wie beim Auto-Leasing wird eine Anzahlung geleistet - hier für Anlieferung, Abtransport sowie Auf- und Abbau des Anbaus. Hinzu kommen dann lau­fende monatliche Mietraten ab 185 Euro. Auf diese Weise kann das Eigenheim mit der Familienentwicklung „mitwachsen“ – und auch wieder verkleinert werden. Bei Bedarf holt Baufritz den Anbau einfach wieder ab, und vielleicht wird er dann sogar andern­orts zum Ferienhaus...

Weitere Informationen zum S1-Haus und dem temporären Mieten von Anbauten können per E-Mail an Bau-Fritz angefordert werden.


2 Kommentare

Jeder 10. Deutsche produziert Strom !

Jeder zehnte Bundesbürger produziert bereits Solarenergie; starke Zuwächse in Übersee

Bauletter vom 25.6.2013; Intersolar-Bericht
Jeder zehnte Bundesbürger produziert bereits Solar­energie und immer mehr Menschen nehmen die Energiewende in Deutschland selbst in die Hand. Bereits 8,5 Millionen Menschen leben hierzulande in Gebäuden, die über eine eigene Solaranlage zur Strom- oder Wärmeerzeugung verfügen. Die aktive Nut­zung von Solarenergie macht unabhängiger von steigenden Energiepreisen und er­spart dem Klima große Mengen Kohlendioxid. Die in Deutschland installierten Solar­anlagen sollen allein 2013 den Ausstoß von rund 24 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden - diese neuen Zahlen veröffentlichte der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) anlässlich der Intersolar Europe.

 

In Deutschland deckt Solarenergie bereits fünf Prozent des Strombedarfs, in Bayern sollen es sogar rund 10 Prozent sein. Die Solarbranche hat sich zum Ziel gesetzt, die­sen Anteil bis 2020 bundesweit auf mindestens 10 Prozent und bis 2030 auf mindes­tens 20 Prozent zu erhöhen.

Geboomt wird aktuell woanders

Während vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und zum Teil überhöhter Förderein­schnitte der europäische Solarmarkt derzeit rückläufig ist und ein sehr harter Wettbe­werb insbesondere viele Hersteller von Solarzellen und -modulen vor große Herausfor­derungen stellt, zieht die Nachfrage vor allem in Asien und Amerika stark an. Beispiele:

  • In den USA wird für 2013 ein Wachstum der neu installierten Photovoltaik-Leis­tung gegenüber dem Vorjahr von rd. 30 Prozent prognostiziert,
  • in China von über 50 Prozent und
  • in Japan dürfte sich der Photovoltaikmarkt gegenüber dem Vorjahr mindestens verdreifachen.

Bis 2015 rechnet die Solarwirtschaft mit einer Steigerung der weltweit jährlich neu installierten Solarstromleistung von 31 Gigawattpeak (GWp) im Jahr 2012 auf rund 50 GWp. Damit würde sich die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung innerhalb von drei Jahren auf über 200 GWp mehr als verdoppeln.

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar weiß: „Immer mehr Länder er­kennen, dass an einem zügigen Ausbau der Solarenergie kein Weg vorbei führt und dieser deutlich kostengünstiger ist als ein Festhalten an fossilen und nuklearen Ener­gieträgern. Rasant steigende Klimafolgekosten und Kosten für den Import fossiler Energien fördern diesen Erkenntnisprozess rund um den Erdball.“

Positive Exportquote

Die Exportquote der deutschen Unternehmen ist von 50 Prozent im Jahr 2010 auf 60 Prozent im Jahr 2012 gewachsen und wird nach den Erwartungen des Branchenver­bandes noch weiter zulegen. „Ein starker Heimatmarkt ist jedoch ein unverzichtbares Standbein einer erfolgreichen Solarwirtschaft. Die Politik muss deshalb nach der Bun­destagswahl Erneuerbare Energien zum Kern der Energieversorgung machen, ihren Ausbau zügig und vorrangig fortsetzen sowie die Investitionssicherheit für die Bürger und Branche erhalten.“

Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“
  

Unterstützer der Erneuerbaren Energien können sich auf der Internetseite der Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ zum Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland bekennen. Die Initiative hat der Bundesverband Solarwirtschaft zusammen mit anderen EE-Verbänden ins Leben gerufen. Die Botschaft lautet: „Erneuerbare Energien haben keine versteckten Kos­ten. Sie sind ein Gewinn für die Gesellschaft und müssen des­halb weiter zügig ausgebaut werden.“

siehe auch für zusätzliche Informationen:


0 Kommentare

Neues Holz-Standart-Fenster von SÜDFENSTER

HF 82 Effizient:
Neues Kneer-Holzfenster als Einstiegsmodell in die Effizienzklasse

Bauletter vom 20.6.2013
Holzfenster haben dank des gestiegenen Be­wusstseins für Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch dank der Ausstrahlung des Naturbaustoffs Holz kontinuierlich an Be­deutung und Nachfrage gewonnen. Damit das Holzfenster in Sachen Wärmeschutz und Wirtschaftlichkeit zukunftsfähig bleibt und weitere Anhänger findet, hat Kneer-Südfenster ein neues Basismodell entwickelt: das HF 82 Effizient. Es bietet einen UW-Wert bis zu 0,86 W/m²K und damit bereits als Ein­stiegsmodell einen sehr guten Wärmeschutz, der auch künf­tigen Verschärfungen der Energieeinsparverordnung gewach­sen ist.

Pate für das neue Einstiegsmodell stand das bekannte Holz­fenster HF 82. Kneer-Südfenster nutzt für die Effizient-Ver­sion Kostenvorteile durch konstruktive Optimierungen wie auf­liegende Beschläge und neue Glashalteleisten, aber auch durch Produktionsvorteile. Denn ab Frühjahr 2013 gibt es nur noch eine einzige Holzdimension für sechs verschiedene Fenstersys­teme; die Vorgänger HF 68 und HF 72 wurden aus dem Pro­gramm genommen. Das HF 82 Effizient weist zudem eine gan­ze Reihe konstruktiver Schmankerl auf:

  • Mit 82 mm Bautiefe ist das neue Fenster für Scheiben­stärken bis 44 mm ausgelegt. Scheiben bis zu einem Ug-Wert von 0,6 W/m²K sind möglich.
  • Details wie eine thermisch getrennte Regenschutzschie­ne mit verdeckt liegenden Endkappen und zwei umlau­fenden Dichtungen sorgen für die Abdichtung – bereits in der Standard-Version.

Das Holzfenster HF 82 Effizient erfüllt mit Schallschutz-Werten bis 45 dB und einem hohen Einbruchschutz in Kombination mit dem sehr guten Wärmeschutz alle Anforderungen eines Premium-Produkts. Vergleichs­weise schlanke Rahmenprofile mit 113 mm seitlicher Ansichtsbreite und 128 mm im Stulpbereich unterstreichen die moderne Optik. Fünf verschiedene Holzarten sowie viele Farbvarianten sind zudem verfügbar.

 

Mit dem neuen Holzfenster-Basissystem sind großflächige Verglasungen ebenso mög­lich wie Hebe-Schiebe-Türen, Falt-Schiebe-Türen, Schräg- und Rundbogenfenster. Auch gehört eine Denkmalschutz-Variante mit aufgesetztem Wetterschenkel, das „HF 82 Effizient Stil“, zum Programm.


0 Kommentare

Fassaden-Design

Equitone – Eternits neue Marke für die Fassade

Equitone-Logo
  

(28.5.2013) Unter dem Markennamen „Equitone“ haben die Eternit AG und die Etex Group weltweit alle großformatigen Fassadentafeln aus Faserzement zusammengefasst. Auf der BAU 2013 präsentierte Eternit bereits alle großformatigen Faserzementtafeln in der Equitone-Galerie mit ihrer jeweiligen Charakteristik: durchgefärbt, geschliffen, lasiert oder farbig, mit Graffitischutz und mit der Option, ganze Gebäudehüllen aus einem Guss zu gestalten.

Abgeleitet von den lateinischen Begriffen aequilibrium (Gleichgewicht, Gleichheit) und tonus (Ton, Klang) soll der neue Markenname Equitone „die Authentizität des Materi­als mit der Kraft und Schönheit der Farbe“ verbinden. Die durchgefärbten Eternit Fas­sadentafeln Equitone Tectiva und Natura bringen die natürliche Materialität des Werk­stoffs Faserzement zur Geltung. Für Farbenvielfalt und Gestaltungsfreiheit stehen die Eternit Fassadentafeln Equitone Textura und Pictura.

Während Equitone Natura unter farblosen oder farbigen Lasu­ren die Struktur des Faserzements durchscheinen lässt, füh­ren die changierenden Farbnuancen und der feine Oberflächen­schliff der Fassadentafel Equitone Tectiva zu einer ganz eigen­ständigen Lebendigkeit (siehe auch Bild rechts aus dem BAU 2013-Bericht „Neue graphitschwarze „Equitone Tectiva“-Fa­serzementtafel mit geschliffener Oberfläche“). Mit ihrer stei­nernen und zugleich samtigen Haptik laden Equitone Tectiva und Natura zur Berührung ein. Die lasierte Faserzementtafel gibt es auch als Equitone Natura PRO mit dauerhaftem Graffi­tischutz. Beide Fassadentafeln eignen sich mit ihrer Eigenfarbigkeit besonders für eine Architektur mit repräsentativer Ästhetik.

Kräftige Farben

Mit Equitone Pictura und Equitone Textura bietet Eternit großformatige Faserzement­tafeln für eine Fassadengestaltung in brillanten Farben. Von strahlendem Weiß bis zu intensiven Akzentfarben lassen sich alle Entwurfsideen realisieren. Dank einer speziell UV-gehärteten Oberflächenbeschichtung sollen Equitone Pictura Fassadentafeln be­sonders kratzfest und gegen gebräuchliche Farben und Sprühlacke geschützt sein. Die großformatigen Faserzementtafeln Equitone Pictura und Textura lassen sich auch im geneigten Dach einsetzen. So entstehen homogene Gebäudehüllen in individueller Farbigkeit aus einem Guss.

Relief und Ornament

Equitone Faserzementtafeln eröffnen viele Möglichkeiten für eine unverwechselbare Fassadengestaltung. Ausgehend vom maximalen Format 3100x1250mm lassen sie sich in jede Form und Größe zuschneiden. Sie lassen sich lochen, schlitzen, fräsen oder bedrucken. Die Befestigung erfolgt durch Nieten, Schrauben, Kleben oder mit rücksei­tigen Hinterschnittdübeln auf Aluminium- oder Holz-Unterkonstruktion.

Neben der Verwendung als hinterlüftete Fassade eignen sich die nichtbrennbaren Fa­serzementtafeln auch für den Innen­ausbau und Möbelbau. Wie alle Eternit Produkte sind Equitone Fassadentafeln vom Institut Bauen und Umwelt e.V. geprüft und mit der Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 zer­tifiziert.

Einen Überblick über Sortiment und Gestaltungsvielfalt der Eternit Fassadentafeln Equitone vermittelt die neue Bro­schüre „Equitone - Fibre cement facade materials“, die in deutscher oder englischer Sprache kostenlos bei Eternit per E-Mail an Eternit bestellt werden kann.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


0 Kommentare

Trendige Sandstein-Fassade

WDVS-Fassaden mit echtem Sandstein-Finish von Knauf

Bauletter vom 28.5.2013
Fassaden von öffentlichen oder gewerblich genutzten Gebäuden sind sel­ten nur rein funktional, sondern dienen sehr oft auch der Repräsentation. Um dieses Feld nicht vollständig vorgehängten hinterlüfteten Fassaden zu überlassen, bietet Knauf mit „Sandstein-Design“ eine Lösung auf Basis seines „Warm-Wand“-WDV-Sys­tems an.

 


„Sandstein-Design“ auf WDVS - nicht nur etwas für öffentliche oder gewerblich genutzte Gebäude

Der verwendete Sandstein wird umweltfreundlich im Tageabbau gewonnen und auf Basis eines Trägergewebes zu 2 bis 3 mm dicken Platten verarbeitet - ohne die seit Jahrtausenden von der Natur abgelagerten Sedimentstrukturen zu zerstören. Die Sandsteinplatten lassen sich dann mit oder ohne sichtbare Fugen großflächig und in jedem gewünschten Plattenformat als Oberbeschichtung auf dem WDVS verlegen. Große Fassadenflächen, Rundungen und Eckbereiche sollen durch das geringe Eigen­gewicht und die flexible Formgebung problemlos realisierbar sein. Dazu wird ...

  • ein Spezialkleber mit 4er-Zahntraufel auf die Dämmung aufgebracht,
  • die Sandsteinplatte mit oder ohne Fuge aufgeklebt,
  • mit einem Holzstück ausglättet und
  • zum Verfestigen eine Grundierung aufgetragen.

Mit dem Sandstein-Design soll auch langfristig Sicherheit ge­gen Verschmutzungen, Witterungseinflüsse und Beschädigun­gen von außen gegeben sein. Durch eine spezielle Versiege­lungsausführung sollen sich selbst Verunstaltungen durch Graf­fiti beseitigen lassen. Und sollte doch eine Platte beschädigt werden, können sie im Nachhinein einfach ausgetauscht wer­den.

Die bauaufsichtlich zugelassene Knauf Warm-Wand Basis im Sandstein-Design bietet ein breites Spektrum von feinen Mus­tern in dezenten Naturtönen und außergewöhnlichen Farben.

 


0 Kommentare

Vielfalt in weiss

So farbig ist Weiß: Neuer „WEISS Fächer“  von Caparol präsentiert Vielfalt

Bauletter vom 22.5.2013
Die Farbe Weiß gilt in unseren Breiten als Symbol für Klarheit, Unschuld und Reinheit und ist somit durchaus positiv besetzt. Weiße Wände können jedoch mitunter als einfallslos empfunden werden. Was dennoch mit Weiß möglich ist, zeigt schon ein Blick auf die Vielfalt der Weißnuancen in der Natur.

 



Weiß ist nicht gleich Weiß. Schon die natürlich vorkommenden Weißtöne variieren und zeigen die Bandbreite der Nuancierungen, so ist etwa Marmor grünlich bis beige, Perl­mutt apricot-rosé, Kreide creme oder Gletscher bläulich. Weißnuancen harmonisch miteinander zu kombinieren ist eine Herausforderung. Andrea Girgzdies, Caparol Farb­DesignStudio, erklärt:

„Fein aufeinander abgestimmte Weißnuancen erzeugen eine stimmige Atmos­phäre, die unterschiedliche Raumelemente miteinander verbindet und damit den Stil des Raumes unterstreicht. Eine gute Gestaltung und eine differenziert abge­stimmte Farbgebung vermitteln Feingefühl und Kompetenz. Insbesondere in der Innenraumgestaltung ist der Weißton ausschlaggebend für die Atmosphäre des Raumes. Das kann von puristisch und kühl über klassisch-elegant bis hin zu warm und natürlich reichen.“

Entsprechend ist die Anforderung an die Farbe Weiß erhöht: Nuancen sind oft ent­scheidend für die Ausstrahlung des Raumes und müssen passend zu unterschiedlichen Bauteilen wie Fenster, Türen, Heizkörpern und Wandflächen, aber auch zu Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen gewählt werden.

Das FarbDesignStudio der Firma Caparol hat den „WEISS Fä­cher“ entwickelt, der die am häufigsten nachgefragten und eingesetzten Weißtöne enthält. Für eine leichte Auswahl der Nuance ist der Fächer mit insgesamt 25 Weißtönen in die fünf Familien ...

  • „Neutral“,
  • „Warm“,
  • „Rosé“,
  • „Creme“ und
  • „Frisch“

... gegliedert, die im aktualisierten 3D-System PLUS enthalten sind. Die Farbtöne werden ganzseitig präsentiert, so dass sich die Nuance gut beurteilen und auswählen lässt. Der neue Fä­cher bietet eine reiche Auswahl an Farbtönen an, die auch für die Fassade bestens sind.

Der neue Fächer WEISS steht ab sofort zur Verfügung. Die vorliegenden Farbtöne sind in den matten Dispersions-Innenfarben Indeko-plus, CapaSilan, PremiumClean, Capa­MaXX, Caparol MattLatex, Malerit E.L.F. und CapaTrend rezeptiert. Die feine Nuancie­rung der Farbtöne erfordert bei der Dosierung der Pasten höchste Genauigkeit, die oft nur für das 12,5-Liter-Gebinde darstellbar ist. Zur Anwendung an der Fassade stehen die meisten Farbtöne in Thermosan und Amphisilan zur Verfügung, Muresko ist voll­ständig rezeptiert.


0 Kommentare

Ganzglas-Geländer

Ganzglas-Geländersystem in minimalistischer Form

(16.5.2013) Für die Produktneuheit Balardo ALU hat Glassline im Rahmen der BAU 2013 den „Innovationspreis Architektur und Bauwesen“ erhalten. Das Konzept des Ganzglas-Gelän­dersystem basiert auf Materialreduktion. Ausgestattet mit drei Profilen zur Bodenmontage und zwei zur Seitenmontage ist das Ganzglas-Geländersystem für vielfältige Anwendungs­bereiche und Einbausituationen individuell einsetzbar - und das bei einigen Anwendungen auch nur mit einem filigranen Glaskantenschutzprofil. Mit einem allgemeinen bauaufsicht­lichen Prüfzeugnis (AbP) und geprüfter Glastypenstatik ver­spricht es ein hohes Maß an Sicherheit bei geringem Pla­nungsaufwand.

Die kostenreduzierenden Vorteile von Balardo ALU finden im „CLICK•N FIX“ genannten Montageset eine Fortsetzung: Da­zu werden Klemmschuh und Außendichtung in das Aluminium-Profil eingelegt und dann die Glasscheibe eingesetzt. Anschlie­ßend wird die Scheibe nach außen gedrückt ... und mit einem „Click“ fällt der Klemmstab in seine Position und arretiert die Scheibe. Abschließend ist noch die Innendichtung anzubringen.


0 Kommentare

Treppen-Unikate durch Bedruckung

„Stadler Kreativ“: Individuelle Treppen-Unikate dank Digitaldruck

(16.5.2013, BAU 2013-Bericht) Auf der BAU hat StadlerTrep­pen aus Bad Saulgau eine neue Gestaltungsmöglichkeit für ihre gesamte Angebotspalette vorgestellt: Mit „Stadler Kreativ“ lässt sich nun jede Stufe einer Treppenanlage individuell be­drucken und so zu einem - im wörtlichen Sinn - einzigartigen Blickfang machen.

In der modernen Architektur entwickeln sich Treppen mehr und mehr zu gestaltenden Elementen. Der Stil eines Gebäudes fin­det in Aufbau und Ästhetik seiner Treppenanlage eine harmo­nische Fortsetzung oder einen interessanten Kontrapunkt - und das will Stadler mit „Stadler Kreativ“ aktiv unterstützen: Dazu werden digitale Bilddateien mit einem speziellen Druck­verfahren in mehreren Schichten auf die Holzträger der Stufen aufgebracht. Eine so genannte Protection-Schicht verspricht zudem eine rutschhemmende, widerstandsfähige und pflege­leichte Oberfläche. Von Farbverläufen über Kunstwerke bis zu Landschaften und Familienportraits sind alle nur denkbaren Dekore möglich.

„Stadler Kreativ“ wird für jede Treppe des Herstellers angebo­ten. Unter stadler.de/treppenbaukasten lässt sich mit dem Stadler-Treppenbaukasten die eigene Wunschtreppe entwer­fen.


0 Kommentare

MODERNISIERUNG ___  Ökologische Wandheizung

Wohlfühlklima und Energieersparnis durch beheizte Innendämmung

(15.5.2013) Wandheizungen werden wegen ihrer energiespa­renden Eigenschaften und ihrer Wohlfühl-Wärmestrahlung im­mer beliebter. Jetzt gibt es ein System, mit dem Wände in ei­nem Arbeitsgang durch Dämm- und Heizmodule zu einer natür­lichen  „Klimawand“ aufgewertet werden können, basierend auf einer Holzfaserdämmung und Schamottesteinen.

Holzfaserplatten bilden die ökologische Dämmung der „Climate­Wall“. Die Schamottesteine (mehrfach gebrannter Ton) sollen den positiven Effekt des Heizsystems verstärken: „Bei einer Vorlauftemperatur von 38°C beträgt die Heizleistung der bau­physikalisch geprüften Klimawand bis zu 250 Watt/m². Das ist ein Vielfaches im Vergleich zu anderen ökologischen Flächen-Heizsystemen. Nur etwa 40% der Grundfläche eines Raumes wird als Heizfläche an der Wand benötigt“, erläutert Markus Brecht von der Energiewerkstatt Rhein-Neckar, der sich seit Jahren intensiv mit der „ClimateWall“ befasst.  Das System wird zudem als diffusionsoffen (dampfdurchlässig) sowie ka­pillaraktiv (hydrophil) be­schrieben und sollte daher durch Feuchteregulierung Schimmelbildung bereits im An­satz verhindert. Die Effekte der Klimawand wurden vom Fraunhofer Institut für Bau­physik überprüft.

 

Der Einbau der „ClimateWall“ erfolgt in der Regel in bestehende Gebäude in Trocken­bauweise, damit wird auch keinerlei weitere Feuchtigkeit in die Wohnräume einge­bracht. Die Installation soll laut Anbieter nicht mehr als 1-2 Tage in Anspruch neh­men. Die Verlegung der erforderlichen Module erfolgt durch zertifizierte Systempart­ner oder durch den Hersteller. Alle erforderlichen Anschlusselemente, Verteilersyste­me und Regelungen werden mit installiert bzw. mitgeliefert und sind Bestandteil der Garantie.

Die „ClimateWall“ gibt es übrigens auch als Variante ohne Dämmelemente bzw. für besonders feuchte Wände mit einem Entfeuchtungselement.


0 Kommentare

BAD GESTALTEN _______   Accessoires unter Putz

Bad-Accessoires und WC-Utensilien aufgeräumt in der Vorwand
- unter- oder aufputz

(10.5.2013; ISH 2013-Bericht) Emco Bad hat auf der ISH für sein Raumsystem „Asis“ neue Funktionseinheiten vorgestellt, die für Ordnung rund um Waschtisch und WC sorgen. Kenn­zeichnend für die neuen Module ist eine auf den jeweiligen Nutzungsbereich abgestimmte, leicht erreichbare und auf Wunsch besonders kleinteilige Anbringung der Funktionsele­mente für ...

  • WC-Bürstengarnitur,
  • Toilettenpapierhalter mit Reserve- oder Feuchtpapierbox,
  • Hygienebeutelspender mit integriertem Abfallsammler und
  • Papier- und Kosmetiktuchspender.

Sämtliche Neuheiten bestehen aus einer hochwertigen Alumi­niumkonstruktion und sind für die Integration in Vorwand-Ins­tallationssysteme sowie teilweise auch zur Aufbaumontage vorgesehen. Die Fronten sind mit einem Zwei-Scheiben-Ver­bundglas versehen und werden wahlweise angeboten in den Farben ...

  • Glasgrün,
  • Optiwhite oder
  • Schwarz.

Die Entnahme der jeweiligen Bad-Accessoires oder Utensilien erfolgt bequem entweder über entsprechende Spendevorrichtungen oder nach Öffnen der Türen durch sanften Fingerdruck. Dies sorgt auch in sensiblen Einsatzbereichen für ein ansprechendes und hygienisches Ambiente. Darüber hinaus sind die charakteristischen schmalen Rahmen der Module ebenfalls entsprechend der Designwelt des Raumsystems in zwei unter­schiedlichen Varianten erhältlich. Zur Verfügung stehen hier hochglänzend verchrom­tes sowie naturfarbig eloxiertes Aluminium.

 



Neu sind drei 150 und fünf 300 mm breite Module. Zu den drei schmalen Varianten gehören ein Hygienebeutelspender mit integriertem Abfallsammler sowie eine separate Bürstengarnitur - beide 495 mm hoch. Darüber hinaus wird in einer Höhe von 344 mm eine Kombination aus einem Toilettenpapierhalter mit Reserve- oder Feuchtpapierbox angeboten. Alle schmalen Funktionseinheiten stehen für die raumsparende und flä­chenbündige Unterputzmontage bzw. zur Integration in Vorwand-Installationssysteme zur Verfügung. Sichtbar bleibt lediglich die Glasfront.

Zu den Modulen in 300 mm breiter Ausführung zählen ein se­parater Papiertuchspender für 320 handelsübliche Papierhand­tücher sowie ein kombinierter Papier- und Kosmetiktuchspen­der – beide 344 mm hoch. Überdies beinhaltet das erweiterte Angebot einen separaten, durch sanften Fingerdruck ausklapp­baren Abfallsammler. Diese drei Funktionsmodule sind wahlwei­se als Aufbau- oder Unterputzversion erhältlich.

Komplettiert wird das neue Produktsortiment durch zwei wei­tere, 964 mm hohe und ausschließlich für die Unterputzmon­tage bzw. zur Integration in Vorwand-Installationssysteme vorgesehene Moduleinheiten. Diese vereinen den separaten Papiertuchspender oder den kombinierten Papier- und Kosme­tiktuchspender mit dem Abfallsammler in einem multifunktiona­len, kompakten Element.


0 Kommentare

BAD GESTALTEN Reinigungsfreundliche Duschkabinen

Tansa: Neue Schiebetür-Duschabtrennung von Sprinz mit aufklappbarer Bodenführung

(28.3.2013; ISH 2013-Bericht) Zur ISH hat der Glasspezialist Sprinz die Schiebetür-Duschabtrennung Tansa vorgestellt, bei der sich zur einfachen Reinigung die Boden­führung aufklappen lässt. Insgesamt passt sich das schlichte, geradlinige Design der gesamten Duschabtrennung leicht ein in zeitgemäße Bäder und Wellnessoasen.

 

Das Einscheiben-Sicherheitsglas der Tansa ist 8 mm stark und kann auf Wunsch mit einer leicht zu reinigenden und/oder einer antibakteriellen Beschichtung (SpriClean bzw. SpriMedical) veredelt werden. Oben führt ein schlichtes Profil die Echtglastüren, unten sorgen dezente Führungen für Halt. Der Laufwagen ist komplett integriert und nur zu erahnen.

Das Sortiment umfasst 7 Varianten wie zum Beispiel Viereck- und Nischen-Duschabtrennung, aber auch Modelle zum An­schluss oder Aufsatz an Badewannen. Die Duschabtrennung ist 2.000 mm hoch und kann je nach Modell in vier Maßen von 900 x 900 mm bis zu 1.400 x 1.400 mm geplant werden.


1 Kommentare

BAD GESTALTEN ______ Massgenaue, farbige Duschwannen

Zuschneidbare „Terran“-Duschwanne von Roca mit texturierter, farbiger Oberfläche

(28.3.2013; ISH 2013-Bericht) Mit „Terran“ hat Roca eine Duschwanne vorgestellt, die in Sachen Optik und Anpassungs­fähigkeit neue Möglichkeiten verspricht. Die Duschwanne wird aus massivem Stonex gefertigt, einem widerstandsfähigen und langlebigen Material. Die Oberfläche ist texturiert und rutsch­hemmend.

„Terran“ kann entweder bodeneben oder leicht erhöht einge­baut werden - je nach Einbausituation und Gusto. Darüber hi­naus lässt sich die Duschwanne millimetergenau zuschneiden, wenn individuelle Lösungen auf Maß benötigt werden. Zudem sind acht trendige Farben erhältlich - nämlich Weiß, Gebroche­nes Weiß, Zement, Creme, Schiefer, Schokolade, Schwarz und Weintraube.

 



Die Duschwannen sind ohne Rahmen und für den bodenebenen Einbau auch mit Rah­men erhältlich. Verfügbar sind sie in den Längen 100, 120, 140, 160 und 180 cm und den Breiten 80 oder 90 cm. Die Aufbauhöhe liegt je nach Größe der Duschfläche zwi­schen 2,6 und 3,1 cm (mit Rahmen ist sie jeweils 1 cm höher).

Die „Terran“ Duschewannen sollen ab dem 3. Quartal 2013 in Deutschland erhältlich sein.


0 Kommentare

Glas als Gebäudehülle

Erstes, direkt verklebtes Glas-Wärmedämm-Verbund-System

FAF 2013-Bericht vom 09.03.13
Während Glas bislang überwiegend bei vorgehängten Fassadenkonstruktionen zum Einsatz kommt, sind neuerdings auch vollflächig verkleb­te Glasplatten in Kombination mit einem Wärmedämm-Verbundsystem möglich: Saint-Gobain Weber hat mit weber.therm style eine Lösung entwickelt, die eine sichere und dauerhafte Verklebung von Glaselementen auf gedämmten Außenfassaden ermöglicht.

Verklebte Glasflächen sind im Innenbereich als dekorative Gestaltungselemente sowie als Alternative zu Wandfliesen in Bädern und Küchen nicht unüblich. An Außenfassa­den konnten die bauphysikalischen Herausforderungen aber bisher nicht befriedigend gelöst werden:

  • Hygrothermische Einflüsse,
  • das Feuchtigkeitsmanagement innerhalb der Konstruktion sowie
  • ein starkes Temperaturgefälle im System

... waren (und sind) besondere Herausforderung, die Saint-Gobain Weber nach intensiver Forschungsarbeit in Zusammen­arbeit mit dem Schwesterunternehmen Saint-Gobain Glass und einem Spezialunternehmen für Glasanwendungen gelöst haben will. Mit weber.therm style können demnach auch großformati­ge Glaselemente auf einem Wärmedämm-Verbundsystem sicher und dauerhaft verklebt werden.

Die in zahlreichen Farbtönen verfügbaren weber.therm style-Glaselemente eröffnen als Stilelement neue Spielräume für kre­atives Fassadendesign. Darüber hinaus eignen sich die leicht zu reinigenden Glasoberflächen auch zum langfristigen Schutz von stark beanspruchten Flächen beispielsweise im Eingangs­bereich von Gebäuden und werten diese optisch auf.

Erste Objekte realisiert

Die Kombination aus Glas und Putz schafft ein neues, attraktives Fassadenbild. Erste Gebäude mit weber.therm style sind bereits fertiggestellt. Ein Beispiel für weitere Ob­jekte sind die im Zuge der diesjährigen Internationalen Bauausstellung IBA in Hamburg errichteten WaterHouses. Bei diesem innovativen Wohnprojekt wurde weber.therm style in der Verbindung der Fenster eingesetzt. Verklebt wurden großformatige Glas­elemente mit einem Farbverlauf auf einem Verbundsystem mit Mineralwoll-Lamellen.


0 Kommentare

Metallic-Effekt für die Holzfassade

  1. Farbtrends für Holzfassaden - z.B. Vergrauungslasur mit Metallic-Effekt

FAF 2013-Bericht vom 08.03.13
Die Fertighausindustrie wächst und erwartet neue Impulse. Der Holzrahmenbau überwiegt hier nach wie vor und stellt steigende Anforderungen an den Wet­terschutz der Fassadenbauteile. Das Zusammentreffen von nicht maßhaltigen und maßhaltigen Bauteilen verschiedener Holzarten erfordert dabei abgestimmte Systemkomponenten und Applikationsverfahren sowie attraktive, moderne Lösun­gen hinsichtlich der Farbgestaltung. Hinzu kommen durchaus unterschiedliche Vorstellungen vom gewünschten Holzschutz.

Remmers hat auf der „Farbe - Ausbau & Fassade“ entspre­chende Systemlösungen vorgestellt. Hierzu zählt die wasser­basierte Lasur Induline GW-310 für Hölzer im Freien ohne Erdkontakt. Sie ist in allen Standardfarbtönen erhältlich. Be­sonders nachgefragt sei sie aktuell als Vergrauungslasur mit Metallic-Effekt. Der dünnschichtige Anstrichfilm schützt das Holz zudem vor UV-Strahlung, soll nicht abblättern und auch nicht reißen.

Verzicht auf dekorativen Holzschutz

Induline GW-310 wendet sich als Vergrauungslasur vorrangig an Architekten und Bauherren, die bei Holzfassaden gänzlich auf einen dekorativen Holzschutz verzichten wollen. Ihr Ziel ist die natürliche Optik einer über viele Jahre bewitterten Holzfas­sade in vornehmen Grautönen. Da aber aus Preisgründen über­wiegend Nadelhölzer mit niedriger Resistenzklasse, wie z.B. Fichte und Lärche verbaut werden, ist ein biozider Holzschutz, wie ihn Induline GW-310 bietet, unabdingbar. Die Lasur schützt das Holz zudem vor UV-Strahlung und ist mit Bläueschutz und Filmkonservierer gegen mikrobielle Schädigung durch Algen und Schimmel des Anstrichfilms ausgestattet.

Im Gegensatz zur natürlichen Vergrauung durch UV-Strahlung ist außerdem eine gleichmäßige Farbtongebung nach Wahl möglich. Das ist besonders für Fassaden von Bedeutung, da hier die bewitterten und unbewitterten Bereiche unterschiedli­chen Prozessen unterliegen, die sonst durch fleckige Verfär­bungen sichtbar werden.


0 Kommentare

BadKeramik in neuen Formen

SaphirKeramik als Badkeramik

Bauletter vom 27.2.2013; BAU 2013-Bericht)
„SaphirKeramik“ nennt der Schweizer Badspezialist Laufen eine Entwicklung, die in Prototypen erstmals vor zwei Jahren vorgestellt wur­de - siehe ISH-Bericht vom 13.4.2011. Auf der BAU hat der Hersteller die ersten Se­rienprodukte präsentiert - und auch Details zu dem bemerkenswerten Potential des neuen Werkstoffs veröffentlicht.

 



In der Namensgebung bezieht sich Laufen auf die Beimischung des Minerals Korund, dass als Bestandteil des Saphirs in der Natur in unterschiedlichen Modifikationen vor­kommt. Dieses wird im Übrigen auch in der Uhrenindustrie bei den Saphirgläsern einge­setzt und in seiner Härte nur vom Diamanten übertroffen. Die neue Keramik soll damit deutlich härter sein und eine größere Biegefestigkeit aufweisen als übliche Keramiken, was schließlich ganz neue Designs ermöglicht - mit ...

  • eng definierten Radien und Kanten und
  • dünnen Wandungen, die man so bislang allenfalls bei Sanitär-Objekten aus Stahl-Email oder Mineralwerkstoffen gesehen hat.

Wenn es bisher darum ging, einen Designbadentwurf in Keramik zu realisieren, hatten Hersteller mit Produktions-Expertise die Wahl zwischen ...

  • klassischer Keramik, so genanntem Vitreous China, und
  • Feinfeuerton.

Vitreous China überzeugt durch Dichtheit der Oberfläche (Wasseraufnahme gegen 0) und erfüllt damit höchste hygie­nische Ansprüche bei WCs und Urinalen. Weiche, runde und fließende Formen sind mit diesem Material und dem entspre­chenden Können des Herstellers sehr gut zu realisieren; der Herstellungsprozess allerdings bleibt angesichts eines willkür­lichen Schwindungsprozesses beim Trocknen und Brennen des Scherbens schwer beherrschbar. Grenzen tun sich für diesen Werkstoff bei größeren Keramikstücken auf. Hier kommt der Feinfeuerton zum Einsatz: Bei diesem wird die klassische ke­ramische Masse (Schlicker) durch Zusätze bereits gebrannten Tons (Schamotte) sta­bilisiert - und ermöglicht somit die Produktion von großen Keramikstücken wie Doppel­waschtischen oder bodenstehenden Waschtischsäulen. Die schwer zu handhabende Schwindung im Produktionsprozess wird durch die Schamotte besser beherrschbar.

Mit der SaphirKeramik von Laufen kommt eine weitere Vari­ante auf dem Markt. Die Härte des Materials erlaubt Formen, die bisher mit Keramik nicht möglich waren - allenfalls mit Stahl-Email oder Mineralwerkstoffen. SaphirKeramik lässt eine filigranere sowie in Form und Linie definiertere Formensprache erwarten - passend zu den Vorstellungen zeitgenössischen architektonischen Designs. Entwürfe, bei denen Keramik bisher durch den erforderlichen Materialauftrag ausschied, sollten sich nun realisieren lassen - in Kombination mit den Vorzügen, die Keramik im Bad bietet: neben den bemerkenswerten Hygie­neeigenschaften gehört dazu die Unempfindlichkeit des Mate­rials gegen scharfe Reiniger und mechanischen Abrieb. Außerdem ist Keramik auch ein umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt: Es ...

  • besteht im Wesentlichen aus den natürlichen und weit verbreiteten Rohstoffen Kaolin, Ton, Feldspat und Quarzsand,
  • lässt sich in großen Stückzahlen - entsprechendes Know-how vorausgesetzt - wirtschaftlich produzieren und
  • kann am Ende eines langen Produktlebens vollständig recycelt werden.

Dr. Werner Fischer, Forschungsleiter bei Laufen, hat die SaphirKeramik zusammen mit seinem Team und verschiedenen universitären Forschungseinrichtungen entwickelt. Vordergründig sind es die mechanischen Eigenschaften des Materials, welche über­zeugen: Die Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung in Berlin (BAM) hat beispielsweise die Biegefestigkeit des Materials untersucht und einen Mittelwert von über 120 kp/mm² gemessen – was vergleichbar ist mit Stahl und doppelt so hoch liegt wie bei Vitreous China. Die höhere Härte ermöglicht dünneren Wandungen und einen vereinfachten Aufbau der Keramikstücke, was wiederum zu weniger Materialauf­wand, geringerem Gewicht und Vorteilen in Sachen Nachhaltigkeit führt: weniger Roh­stoffbedarf sowie weniger Energieverbrauch beim Brand, in der Produktion und beim Transport.

1 bis 2 mm-Radien anstatt 7 bis 8 mm

Die hohe Härte des Materials erschließt neue Möglichkeiten der Gestaltung – besonders was die Radien der Produkte angeht: 1 bis 2 mm-Radien bei Kanten und 2 mm-Radien bei Ecken sind mit der neuen SaphirKeramik technisch realisierbar. Bei den klassischen Keramiken sind Radien von 7 bis 8 mm State of the Art.

Ihre Härte bekommt die SaphirKeramik durch eine genau be­stimmte Beimengung des Minerals Korund, das in seiner Rein­form farblos ist. Durch eine Vermischung der Tonerde mit silikatkeramischem Rohstoff erhält dieses Material nebst seinem porzellanartigen Weiß auch jene Festigkeit, mit der die elegante und filigrane Formensprache erst möglich wird. Die genaue Rezeptur, so Dr. Werner Fischer, ist in einem halben Jahrzehnt Forschung und Entwicklung entstan­den - und das bestgehütete Geheimnis des Schweizer Herstellers.


Lift für´s Einfamilienhaus

Plattformlift für Wohn- und Einfamilienhäuser

(bauletter vom 1.3.2013; BAU 2013-Bericht)
Menschen wollen gerne so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Dabei können sie sich von moderner Technik unterstützen lassen wie z.B. von senkrecht fahrenden Plattformliften, die als Alternative zum „richtigen“ Aufzug ohne Schachtgerüst auskommen und rund halb so teuer sind.

Der Riedl-Komfortlift beispielsweise kann mit zwei bis sechs Haltestellen bis zu 13 Meter Förderhöhe bedienen. Anstatt ei­ner Kabine wird hier eine Plattform in Bewegung gesetzt, das selbsttragende Schachtgerüst besteht wahlweise aus Sand­wichplatten oder aus Sicherheitsglas. Ein gemauerter Schacht und ein separater Maschinenraum sind für den Einbau nicht erforderlich. 

erklärender Promotion-Clip von Riedl (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Ein senkrecht fahrender Plattformlift ist darauf ausgelegt, nachträglich eingebaut zu werden und kann sich  in der Regel sehr gut den Gegebenheiten vor Ort anpassen. Er wird direkt auf dem vorhandenen Fußboden montiert. Die kleinste Version benötigt etwa die Grundfläche einer Badewanne, die Anord­nung der Zugänge ist auf drei Seiten in jedem Stockwerk wähl­bar.


BAD - UMBAU ______________             Die kleine Badrenovierung

WC-Vorwandcover Fix&Fertig-Alternative

(27.2.2013; BAU 2013-Bericht) Es ist nicht immer gleich eine komplette Modernisierung erforderlich, um dem Bad einen mo­dernen Look zu verleihen. Mit dem SOLO WC-Vorwandcover bietet Marley eine Alternative zum Aufputzspülkasten, die sich im Handumdrehen montieren lassen sollte - schnell und sauber.

Das SOLO WC-Vorwandcover ist auf das Marley WC-Vorwand­element (Breite 450 mm) abgestimmt und daher nur gemein­sam mit diesem einsetzbar. Dank der 1-Kabel-Bowdenzugtech­nik braucht es nur einen Klick, um den Einbauspülkasten mit der Betätigungsplatte zu verbinden - siehe auch Baulinks-Bei­trag „Zum DIY-Traumbad mit Vorwand und Bowdenzug“ vom 18.4.2011. Der Spülkasten ist mit der Wasser sparenden 2-Mengen-Technik ausgestattet. Das heißt, die Spülwasser­menge kann für drei Liter sowie sechs oder neun Liter einge­stellt werden.

SOLO WC-Vorwandcover

Erhältlich in Weiß und Titan Dunkel lässt sich SOLO ohne Stemmarbeiten und abschlie­ßendes Verfliesen montieren. Die Betätigungsplatten, die in vier zeitgemäßen Designs zur Auswahl stehen, unterstreichen die klare Form des WC-Vorwandcovers.


0 Kommentare

BÖDEN _____ Esche kommt !!

 Bauletter  vom 20.02.2013

Naturholzböden aus Esche als Alternative zu Eiche stossen auf ein positives Echo .
Die Bemusterung für die neuen Böden habe bereits begonnen.
Die Zeit sei reif für eine intensivere Marktbear­beitung für Esche.
Neben der neuen Holzart Esche stellte Hain aber auch sieben neue  In puncto Härte und Elas­tizität sowieOberflächenfarben in Eiche vor - vorrangig in cremig-warmen, natürlichen Farbtönen. Besonders gut sollen den Messebesuchern die naturgeölten Oberflächen in warmen Tönen gefallen haben - allen voran die Neuheit Eiche-Parkett in Tabak, natürlich getrocknet:

 


Eine „überragende Nachfrage“ attestierte das Familienunternehmen weiterhin den Castello-Dielen. Die Präsentation der Langdielen habe die Blicke vieler Besucher auf sich gezogen - zur Erinnerung siehe Baulinks-Beitrag "Hains neues Parkettwerk für sieben Meter lange Dielen" vom 29.8.2011.

Hain knüpfte laut eigenen Angaben nach der Messe während der BAU zahlreiche Kon­takte zu potentiellen Geschäftspartnern aus über 20 Ländern. So würden besonders Indien und China zu stark expandierenden Märkten für geölte Naturholzböden aus Rott zählen.


0 Kommentare

MODERNISIERUNG _________         LED für Zuhause

LED-Profile für Wand, Boden, Decke

Bauletter vom 19.2.2013; BAU 2013-Bericht
Neue Profile, mit denen sich Räume aus der Wand und aus dem Boden heraus mit Licht gestalten lassen :

 



Die richtige Beleuchtung ist ein entscheidendes Wohlfühlkriterium für einen Raum. Licht kann zudem Flächen gliedern, Funktionen hervorheben, Wege markieren und Be­ziehungen aufzeigen sowie zur Sicherheit beitragen. An diesem Potential an Einsatz­möglichkeiten orientieren sich die LiProTec LED-Profile - zumal durch Verwendung von Lichtstreifen anstelle von Lichtpunkten ein besonders homogenes Lichtbild entsteht. Der Nutzer hat dabei die Option, zwischen direktem und indirektem Licht zu wählen. Ob Tageslicht, weiches Licht für Ruhezonen oder farbiges Ambiente-Licht für beson­dere Akzente - die moderne LED-Lichttechnik lässt kaum Gestaltungswünsche offen.

Die LED-Streifen sind zum Großteil komplett vergossen sowie in hochwertige Alumini­umprofile eingebettet. Sie verfügen über die Schutzklasse IP 65 und sind damit auch für Feuchtbereiche geeignet. Ein Vorteil für den Verarbeiter ist zudem, dass die LED-Profile individuell gekürzt werden können, ohne dass die IP-Schutzklasse davon be­troffen wäre. Bei einer Beschädigung wiederum lassen sich die Lichtstreifen auch nachträglich austauschen.

Fünf unterschiedliche Profilgeometrien sorgen dafür, dass die Lichtprofile für zahlreiche Einbausituationen verwendet werden können:

  • Kanten von Podesten und Arbeitsplatten
  • Sockelbeleuchtung
  • Beleuchtete Abschlüsse von Wandbelägen und Sockel­fliesen
  • Beleuchtung von Wandscheiben und Vorwandinstalla­tionen
  • Leuchtende Rahmen von flächenbündigen Dekorobjekten und Spiegeln

Die Ansteuerung der LiProTec-Module erfolgt über Funk, so dass der Schalter für die Lichtprofile nicht verkabelt werden muss und selbst auf einer Glaswand platziert werden könnte. Die Schalterabdeckungen sind aus Echtglas oder gebürstetem Edelstahl gefertigt. Mit ihnen lässt sich das Licht nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch variabel dim­men. Die Schaltervariante mit sieben Kanälen ermöglicht außerdem die individuelle Steuerung ...

  • der Farbtemperatur bei weißen LEDs oder
  • von Farben bei RGB-LEDs.

Mit einem  kompletten Systemzubehör aus einer Hand will  Schlüter-Systems sicher­stellen, dass die einzelnen Komponenten ideal aufeinander abgestimmt sind und eine energiesparende Raumbeleuchtung erzielt wird. Für die Kantenbeleuchtung und Wand­scheiben stehen auch bedarfsgerechte Komplettsets zur Verfügung.


Flächenbündige Türdrücker

Weniger ist mehr: Flächenbündige Garnituren und Rosetten von FSB

Bauletter vom 14.2.2013; BAU 2013-Bericht
Der Architekturtrend zur Re­duktion sichtbarer Strukturen sowie einer formalen Integration von technisch-funktionalen Elementen wird auch bei Ein- und Ausgängen sichtbar - beispielsweise in Form von stumpf ein­schlagenden Türen oder unsichtbaren Bändern. Und FSB trägt seinen Teil dazu bei in Form von flächenbündigen Garnituren.

Im Mittelpunkt der flächenbündigen Beschläge steht die pass­genaue Montage, bei der die Rosetten im Türblatt versenkt werden. FSB hat dazu eine Universal-Frässchablone entwi­ckelt, die für runde wie auch eckige Rosetten ausgelegt ist. Geeignet ist prinzipiell jede hochwertige Tür. Die für eine flä­chenbündige Montage benötigte Türstärke beträgt bei den Garnituren mit AGL-Ausgleichslager mindestens 45 mm. Beide Beschlagseiten sind vormontiert und werden durch eine Rast-/Schnellmontage miteinander verbunden. In der Standardausführung mit auf­gesetzter Führung am Drückerhals lassen sich die flächenbündigen runden (FSB 1736/1737) und eckigen Rosetten (FSB 1733/1734) mit Türstärken von 38 bis 44 mm ver­arbeiten.

Nahezu alle FSB-Türdrückermodelle sind in flächenbündiger Ausführung zu bekommen - und davon unabhängig in allen Materialien und Oberflächen des FSB-Lieferprogramms: Aluminium, Edelstahl und Bronze. Adäquat ergänzt werden die flächenbündigen Garni­turen und Rosetten durch Zubehör, die dem gleichen gestalterischen Konzept folgen: flächenbündige Schutzrosetten, Fenstergriffe mit flacher Rosette und Einlassmu­scheln, die ihrem Namen auf vorbildliche Weise gerecht werden, runden das Angebot ab.

auch für Feuerschutztüren

Flächenbündige FSB-Türbeschläge in Rosettenausführung 1736/1737 sind auch für Feuerschutztüren zertifiziert. Der bel­gische Türenhersteller von Feuerschutztüren aus Kortrijk, De­coene Products NV, und FSB haben gemeinsam den flächen­bündigen Türbeschlag für 40 mm dicke Feuerschutztüren nach der belgischen Norm BENOR ATG 1639 und der europäischen Norm EN 1634 testen lassen. Der 30-minütige Feuerschutztest wurde erfolgreich absolviert. Die beiden Firmen erhielten das entsprechende Zertifikat für T30-Türen. Ab sofort können also auch diese FSB-Beschläge mit 3 mm dicker Rosette an T30-Feuerschutztüren eingesetzt werden.


0 Kommentare

RAUMTEILER __________   Schwebende Schiebetüren

Neues Antriebskonzept ermöglicht schwebende Schiebetüren im Innenausbau

Bauletter vom 13.2.2013; BAU 2013-Bericht
Der Schweizer Türautomatik­hersteller Tormax hat in München ein neuartiges Antriebskon­zept für Automatiktüren vorgestellt. Die „Home-Door“ wurde entwickelt für den Einsatz in Privathäusern, repräsentativen Büros, Wellnesspraxen oder Hotelzimmern. Das Besondere an ihr: Der Schiebetürflügel scheint frei zu schweben.

Die „Home-Door“ verfolgt ein neuen Ansatz: Die automatische Schiebetür kommt dabei ganz ohne Führungsschienen aus - weder am Boden noch an der Decke. Vielmehr befindet sich der 55 mm flache Antrieb auf halber Wandhöhe; und er bewegt nicht nur die Tür, sondern trägt sie auch vollständig. Dabei ist das Material, aus dem der Türflügel besteht unerheblich.

Die Laufruhe und die Stärke des Antriebs bei gleichzeitiger Kom­paktheit lassen ein großes Feld an Einsatzgebieten erwarten. Hinzu kommt, dass sich die Tür mit vergleichsweise geringem Aufwand installieren lässt - zumal die An­triebs­technik auf Niedrigenergie setzt, und so störende Sicherheitselemente wie Licht­sensoren oder Ähnliches entfallen. Auch ohne solche zusätzlichen Sensoren fährt die Tür bei der geringsten Berührung sofort zurück.

Laut Auskunft von Tormax auf der BAU soll sich der Antriebskasten frei gestalten las­sen und beispielsweise auch mit einem LCD-Screen versehen werden können, der u.a. Raumbezeichnungen oder Belegungspläne anzeigt.


0 Kommentare

Neue Oberflächen

Neue Pfleiderer-Oberflächenstrukturen mit lebendiger Optik und Haptik

Bauletter vom 12.2.2013; BAU 2013-Bericht
Die Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH bietet in ihrem neuen Gesamtprogramm über 300 Dekore mit 16 unterschiedlichen Strukturen sowie verschiedenen Trägermaterialien an. Hierbei beeinflusst neben dem Dekor vor allem die Struktur die Oberflächenoptik - ob direkt beschichtet oder als Duropal-HPL.

Von den insgesamt 16 individuellen Pfleiderer-Strukturen stehen 10 als Verbund- so­wie 6 exklusiv als Duropal-HPL-Strukturen zur Verfügung -  mit Hochglanz-Oberfläche, verschiedenen Mattausprägungen, Perl-, Bütten- und Kreativstrukturen oder natur­identischen Holzporen. Verbundstrukturen können gleichermaßen direktbeschichtet und auf Duropal Hochdruckschichtstoff verwendet werden. Mit der „Authentic-Holzpo­re“ (AH) und der  „Naturholzpore“ (NH) lassen sich zudem Holz-Strukturen mit Dekoren kombinieren, die bemerkenswert nahe an's Original kommen.

ausgezeichneter Hammerschlag

Frisch auf den Markt war Pfleiderer mit der neuen Duropal-HPL-Struktur „Hammer­schlag“ (HA) einer der „Winner“ beim „interior innovation award 2013“.

 

„Hammerschlag“ erweckt optisch eine alte Handwerkskunst zu neuem Leben. Die gleichmäßige Strukturprägung, die an Hammerschläge erinnert, wertet jedes Uni-

Dekor auf. Die neue HPL-Struktur eign


0 Kommentare

Lehmplatte BIOPAN mit Prüfsiegel

ECARF-Prüfsiegel

Bauletter vom 11.2.2013
Die recht neue Lehmplatte Biopan für den trocke­nen Innenausbau wurde mit dem ECARF-Prüfsiegel für nachge­wiesene Allergenfreiheit ausgezeichnet - als erstes Trocken­bauprodukt überhaupt.

Die Zahl der Menschen, die unter Allergien leiden, steigt seit Jahren ständig an. Typische Auslöser wie Heu- oder Pflanzen­pollen schweben im Freien in der Luft herum. Für viele Allergi­ker gelten deshalb ihre eigenen vier Wände als wichtige Zu­fluchtsorte, die Schutz und Erholung vor den mikroskopisch kleinen Übeltätern bieten können - wenn nicht auch die verbauten Baumaterialien Allergene enthalten würden.

Mit den ökologischen Biopan-Innenausbauplatten aus Lehm und dem ebenfalls natürlichen Zuschlagstoff Vermiculit (einem Mineral, das auch zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft eingesetzt wird), sind Allergiegeplagte nun auch offiziell auf der sicheren Seite: Biopan-Platten sind die ersten Trockenbau­produkte überhaupt, die wegen ihrer Allergen- und Lösemittel­freiheit sowie ihrer hautfreundlichen, antibakteriellen Material­beschaffenheit mit dem ECARF-Qualitätssiegel der Europäi­schen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) ausgezeichnet wurden, dem einzigen europaweit anerkannten Allergikersiegel.

Mit diesen verbrieften Eigenschaften qualifizieren sich Biopan-Platten als moderner Baustoff für den zeitgemäßen trockenen Innenausbau im priva­ten häuslichen Bereich, aber auch für anspruchsvolle Umgebungen wie Schulen, Kin­dergärten und Krankenhäusern, wo eine gesunde Raum(luft-)qualität eine besondere Rolle spielt – und zwar sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung im Bestand.


0 Kommentare

Metall-Schiebeläden

Sicht- oder Blendschutz horizontal

(8.2.2013; BAU 2013-Bericht) Für gewöhnlich bewegen sich „s_enn“ und „s_onro“ vertikal: Aus zumeist fassadenintegrier­ten Gehäusen rollen sie sich entlang von Fensterflächen ab, um ihren Aufgaben (Verschattung, Sicht- oder Blendschutz) nachzukommen. Nun hat die Clauss Markisen Projekt GmbH (CM) auf der BAU mit „s_lide“ ein neues Schiebeladensystem vorgestellt - bereit für die Aufnahme und horizontale Bewegung von ...

Die Rahmenkonstruktion von „s_lide“ besteht aus einem zweiteiligen Aluminiumprofil mit verpressten Eckwinkeln. Auf bis zu vier Laufschienen können die Rahmen motorisiert oder manuell bewegt werden.


0 Kommentare

Schwingfenster neu entdeckt

Bauletter vom 7.2.2013
Ein Schwingfenster bietet sich als Alternative für große Fensterflächen bzw. Festverglasungen an und ermöglicht einen unverstellten Blick nach draußen. Zugleich verfügt es über gute Lüftungseigenschaften und lässt sich leicht reinigen.

Beim Lüften zieht die verbrauchte warme Luft über den oberen Fensterspalt nach draußen ab und gleichzeitig fließt durch den unteren frische Luft in den Raum. Das Fenster kann in verschiedene Lüftungsstellungen gebracht werden und schwingt bei Bedarf in einem Zug um 180°, so dass die Außenseite nach innen gelangt und so gereinigt werden kann.

Die Schwingfenster können bis zu 2,80 m breit sein und sind in Holz oder Holz/Alu sowie in den Profilstärken 68 und 78 mm lieferbar.


0 Kommentare

BAU 2013

BAU 2013 erreicht mit 235.000 Besuchern Rekord-Niveau

 

Bauletter vom 21.1.2013; BAU 2013-Bericht) Die BAU, Weltleitmesse für Ar­chitektur, Materialien, Systeme, ist noch internationaler, noch hochkarätiger und noch professioneller geworden - auf diesen Nenner bringt die Messe München die sechs Messetage mit vollen Hallen und zufriedenen Ausstellern. Trotz teilweise widri­ger Witterungsverhältnisse mit schneebedeckten Straßen und hunderten Flugausfällen kamen wieder über 235.000 Fachbe­sucher nach München, womit der Rekordwert von 2011 er­reicht wurde.

Allen Besuchern präsentierten sich 2.060 Aussteller aus 41 Ländern auf 180.000 m² Hallenfläche.

Nachhaltiges Planen und Bauen im Fokus

Das alles überragende Thema der BAU war diesmal das nach­haltige Planen und Bauen, dessen verschiedene Facetten, nicht nur aus technisch-funktionaler, sondern auch aus sozial­wissenschaftlicher und ökonomischer Sicht in Foren und Son­derschauen beleuchtet und diskutiert wurden.

Auch wir waren auf der BAU 2013.
Viele aufregende Eindrücke, tolle neue Produkte.
Es war sehr anstrengend, aber hat sich gelohnt.
Was uns gut gefallen hat :


0 Kommentare

Bodenbelag mit Naturstein-Optik

Tipp Bauletter vom 02.01.2013

Mit dem Bodenbelag Knauf ONE Pro führt das Satteldorfer Unternehmen Knauf Integral erstmals einen dekorativen Oberbelag im Sortiment. Der Werkstoffpro­duzent von GIFAtec für den hochwertigen Innenausbau setzt auf die Verbindung von Gipsfaserwerkstoff mit Kork und moderner Digitaldrucktechnik.

 


Der neue Bodenbelag wurde speziell für den Einsatz stark beanspruchter Flächen im gewerblichen Bereich entwickelt. Daher verfügt er über dekorative und bauphysikali­sche Merkmale, die eine hochwertige Raumgestaltung ermöglichen. Knauf ONE Pro ist fußwarm, gelenk- und rückenschonend und lässt eine gute Raumakustik erwarten. Hierfür sorgt sein spezieller Aufbau:

  • Den Kern von Knauf ONE Pro bildet die GIFAboard, die dem Boden hohe Form­stabilität und hervorragende Schallschutzwerte verleihen soll.
  • Darunter liegt eine „Comfortsoundschicht“ aus Naturkork, die für einen perfekten Halt auf dem Untergrund zu sorgen hat sowie als Trittschalldämmung fungiert.
  • Die obere „Ergowalk-Laufschicht“ aus Korkstone trägt das Top Coating und den Dekorprint mit PU-Beschichtung, durch die der Boden strapazierfähig und leicht zu reinigen ist.

Die aktuelle Kollektion von Knauf ONE Pro umfasst zehn Deko­re, die in Haptik und Optik den originalgetreuen Eindruck von Natursteinoberflächen vermitteln können. Das Farbspektrum reicht von hellem Natursandstein bis hin zu dunkler Schieferop­tik. Aufgrund der verwendeten Digitaldrucktechnik können die Böden über die Standarddekore hinaus mit jedem individuellen Dekorwunsch versehen werden. Das heißt, die Elemente lassen sich an jedes Corporate Design anpassen, auch in kleinen Auf­lagegrößen.

Der Boden ist dank seiner Werkstoffkombination Gips und Kork baubiologisch unbedenklich und verfügt über einen hohen Re­cycling-Anteil.

Geeignet ist Knauf ONE Pro für private Haushalte, vor allem aber für den gewerblichen Bereich wie Laden- und Objektbau, Hotellerie oder Gastronomie, wo schnelle Ein- und Ausbauzei­ten, Widerstandsfähigkeit, ergonomischer Gehkomfort und akustische Qualität gefragt sind. Zudem wird von Vorteil sein, dass sich die einzelnen Elemente leicht austauschen lassen und der Boden über eine geringe Aufbauhöhe verfügt.


0 Kommentare