Furnierte Lichtschalter

Furnierte Lichtschalter

Bauletter vom 11.2.2014
Furnierte Designer-Möbel und furnierte Flächen in hochwertigen Automobilen sind bekannt. Aber Lichtschal­terrahmen aus Aluminium mit furnierter Oberfläche? Diese in­teressante Verbindung von Holz und High-Tech-Look hat Gira in Form einer Lichtschalterserie ins Leben gerufen, für deren Entwicklung der Furnierveredler Furwa hinzugezogen wurde.

Das Holz des für diese Lichtschalterserie verwendeten Wall­nussbaum-Furniers wird seit Jahrhunderten bei der Verede­lung von Möbeln, Armaturenbrettern und Musikinstrumenten eingesetzt. Dank der sich unregelmäßig abwechselnden helle­ren und dunkleren Brauntöne gleicht kein Lichtschalter dem anderen, jedes Exemplar ist ein Unikat mit einer individuellen Struktur.

Damit das Furnier zu dem zugrunde liegenden Lichtschalter passt, wird es mit einem Vlies kaschiert und kochwasserfest verklebt. „Dadurch verhindert man ein mögliches Quellen oder Schwinden des Holzes“, erklärt Furwa-Geschäftsführer Roland Reigbert. Danach wird das Furnier auf eine Dicke von rund 0,6 mm geschliffen und zum Schutz der Oberfläche lackiert. Um die notwendige Präzision, die beim Lasern einzuhalten ist, zu gewährleisten, bedarf es der stetigen Feuchtekontrolle des Furniers. Teilweise wird die Feuchte noch durch einen zusätz­lichen Pressprozess reduziert. „Danach werden die mit den Außenkonturen und den Durchbrüchen der Lichtschalter ver­sehenen Zuschnitte geschützt verpackt und bei der Firma Gira direkt aus der Verpackung in den Aluminiumrahmen der Lichtschalter eingeklebt“, so Reigbert.

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