Förderung des hydrauischen Abgleichs

Regionale Förderung für hydraulischen Abgleich

Bauletter vom 25.8.2013
Hausbesitzer, die ihre Heizung durch einen hydraulischen Abgleich opti­mieren wollen, können gegebenenfalls von regionalen Fördermitteln profitieren. Darauf weist die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" hin, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Bislang sollen nur etwa 15% der Heizungsanlagen in Deutschland durch einen hydraulischen Abgleich richtig eingestellt sein. Diese Maßnahme ist die Basis für sparsames Heizen, weil nur mit ihr die Wärme effizient und gleichmäßig im Haus verteilt wird.

"Ein hydraulischer Abgleich senkt die Heizkosten in einem Einfamilienhaus im Schnitt um 110 Euro pro Jahr. Viele Städte, Gemeinden und Landkreise haben dieses enorme Potenzial erkannt und fördern diese hocheffiziente Maßnahme", sagt Tanja Loitz, Ge­schäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. So stellen beispielsweise die Kli­maschutzagenturen in Bremen, Mannheim, Wiesbaden oder der Landkreis Harburg Fördergelder zur Verfügung. Hausbesitzer sollten daher ihren Installateur nach regio­nalen Förderprogrammen für den hydraulischen Abgleich fragen. Wie schnell sich die Heizungsoptimierung rechnet, können Verbraucher mit dem WärmeCheck selber he­rausfinden:

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Von Aachen bis Wolfsburg: Fördergelder für hydraulischen Abgleich

Bei einem hydraulischen Abgleich werden die verschiedenen Komponenten der Heizan­lage - vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen - optimal einge­stellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das spart Energie. Deswegen wird der hydrau­lische Abgleich von vielen regionalen Akteuren mit Zuschüssen gefördert. Hier aktuelle eine Auswahl dieser Kommunen, Klimaschutzagenturen und Energieversorger:

  • Aachen (Stadtwerke Aachen)
  • Bremen (Stadtwerke Bremen)
  • Düsseldorf (Förderprogramm "Klimafreundliches Wohnen")
  • Emden (Stadtwerke Emden)
  • Eschborn ("Energiesparmaßnahmen an Wohngebäuden")
  • Freiburg (Förderprogramm "Energiebewusst Sanieren")
  • Landkreis Harburg (Förderprogramm "Energie für Verbraucher")
  • Hannover und Umgebung (Klimaschutzfonds proKlima)
  • Mannheim (Klimaschutzagentur Mannheim)
  • München (Förderprogramm "Energieeinsparung")
  • Saarland (Förderprogramm "Klima Plus Saar")
  • Solingen (Stadtwerke Solingen)
  • Wiesbaden (Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren")
  • Wolfsburg (EnergieAgentur Wolfsburg)

KfW fördert hydraulischen Abgleich bei einem Kesseltausch

Wird der hydraulische Abgleich im Rahmen eines Heizkesseltausches vorgenommen, können Hausbesitzer zusätzlich von den Fördertöpfen der staatlichen KfW-Förderbank profitieren. Ab einer Investitionssumme von 3.000 Euro gewährt die Bank einen Zu­schuss von zehn Prozent der Kosten. Kostet der neue Heizkessel inklusive eines hy­draulischen Abgleichs beispielsweise 10.000 Euro, gibt der Staat 1.000 Euro dazu - und die Ausgaben für den hydraulischen Abgleich sind wieder drin. Denn dieser kos­tet - je nach Zustand der Heizung - zwischen 400 und 1.000 Euro.

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